Showdown um Hofburg

Heißer Wahlkampf

Showdown um Hofburg

Während in den USA der Wahlkampf der beiden politischen Lager noch nicht einmal richtig begonnen hat, geht er in ÖSTERREICH schon fast zu Ende: In etwas mehr als zwei Wochen, am 22. Mai, fällt die Entscheidung zwischen dem Rechten Norbert Hofer und dem Linken Alexander Van der Bellen.

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Umfrage: Kopf-an-Kopf-Rennen um Hofburg

In der aktuellen Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH (400 Befragte, 26.–28.  4.) sind beide Kontrahenten praktisch gleichauf, doch in den Detailergebnissen zeigen sich Unterschiede. Norbert Hofer kann, so wie Donald Trump in den USA, vor allem auf Arbeiter (71 % würden ihn wählen) und jene mit wenig Einkommen (56 % Wähleranteil) setzen. Van der Bellen punktet dagegen bei Selbstständigen (56 %) und bei den Pensionisten (63  %).

Hofer setzt auf reinen 
Medien-Wahlkampf
Ähnlich wie in den USA wird auch der heimische Wahlkampf vor allem ein Medienduell. Hofer tritt gar nur ein einziges Mal bei einer Wahlkampfveranstaltung auf: beim Wahlkampffinale am 20. Mai am Wiener Viktor-Adler-Markt.

Van der Bellen plant immerhin Auftritte in den Bundesländern, heute ist er an seinem Oberösterreich-Tag unter anderem in Linz, nächste Woche sind Graz und Niederösterreich dran.

Zudem gibt es noch drei TV-Duelle: am Sonntag auf Puls 4 (20.15 Uhr), am 15. Mai auf ATV (20.15 Uhr) und am 19. Mai auf ORF 2 (20.15 Uhr).

V. d. Bellen: »Sie sind Marionette«

■ Unfug: „Ich würde Sie auf eine Insel mitnehmen, damit Sie in Österreich keinen Unfug anrichten können!“

■ Unabhängig: „Was meine Unabhängigkeit betrifft, habe ich einen Kilometer Vorsprung vor Herrn Hofer.“

■ FPÖ: „Sie sind eine Marionette von Kickl und Strache.“

■ Neuwahl: „Hofer könnte Neuwahlen erzwingen. Diese Rechte des Präsidenten wurden nie ausgeschöpft, aber es ist denkbar. Meine Absicht ist es nicht.“

 

Hofer: »Er macht auf Hofer light«

■ Diktator: „Wir brauchen keinen faschistischen grünen Diktator.“

■ Über Van der ­Bellens ablehnende Haltung zu TTIP: „Van der Bellen macht jetzt auf Hofer light.“

■ Lügner: „Van der Bellen hat selbst 
in einem Interview gesagt: Wenn es die Finanzmärkte erfordern, dann muss man lügen.“

■ Bundesheer: „Er bezeichnet die Exekutive als latent gewalttätige Macht. (…) Ich habe gedient, Van der Bellen nicht.“

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