Pühringer: "Das ist keine Denkzettelwahl"

OÖ-Wahl

Pühringer: "Das ist keine Denkzettelwahl"

LH Pühringer steckt voll im Wahlkampf. Er versucht vom Asyl-Thema wegzukommen.

Kein Urlaub für Josef Pühringer: Der oberösterreichische Landeshauptmann absolviert diesen Sommer einen regelrechten Wahlkampf-Marathon, bevor er sich dem Urnengang am 27. September stellt. Wie sein Wiener Amtskollege Häupl hofft auch er, dass das Asylthema die Landtagswahl nicht überschattet:

ÖSTERREICH: Sie verzichten auf Ihren Urlaub und machen stattdessen Wahlkampf-Tour.
Josef Pühringer
: Ich mache keine Wahlkampf-, sondern eine Oberösterreich-Tour, um mit den Menschen in Verbindung zu kommen. Ich nehme aktiv am Geschehen in den Gemeinden teil. Und ich hoffe, es gelingt, den Bürgern zu vermitteln, dass es hier um Oberösterreich geht. Dass das keine Denkzettel-Wahl ist oder gar eine Abstimmung zum Asylthema. Das überlagert das Geschehen derzeit ja komplett.

ÖSTERREICH: Apropos, Niessl schließt eine Volksbefragung zur geplanten Asyl-Verfassungsänderung nicht aus. Ist das auch in OÖ denkbar?
Pühringer: Eine Volksbefragung halte ich – sofern das Durchgriffsrecht für den Bund maßvoll, zeitlich befristet und für Ausnahmefälle gedacht ist – für überschießend. Wir werden diese Sache aber genauestens prüfen. Ich bin ja derzeit Vorsitzender der Landeshauptleute-Konferenz. Grundsätzlich kann ich mir das als Notfallmaßnahme vorstellen.



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