Steuer-Reform: Angriff auf Dienstautos

Höherer Steuersatz für "Stinker"

Steuer-Reform: Angriff auf Dienstautos

Eine Mini-Ökologisierung bringt die Steuerreform: Dienstautos mit hohen Abgaswerten werden teurer. Derzeit zahlen Angestellte für die private Nutzung ihres Dienstautos 1,5 % der Anschaffungskosten pro Monat. Ab 2016 wird dieser Steuersatz auf 2 % angehoben. Das gilt aber nur für Autos, die einen CO2-Ausstoß von mehr als 120 Gramm pro Kilometer haben.

Auch Politiker zahlen künftig mehr für Autos
Über dieser Grenze liegen die gängigsten Dienstwagen wie der VW-Passat Variant TDI (150 PS). Auch Kanzler und Minister zahlen künftig für ihre 7er-BMW-Flotte mehr. Allerdings wurde die Steuer wieder gedeckelt: Bisher zahlte man nicht mehr als 720 Euro. Diese Grenze wird jetzt auf 960 Euro angehoben. Die Steuer für Nutzung eines Opel Astra (100 PS) liegt derzeit bei 312 Euro – künftig bei 416.

Keine Erhöhung für
umweltfreundliche Wagen
Keine Erhöhung gibt es für Dienstautos, deren CO2-Ausstoß unter 120 Gramm liegt, etwa beim Toyota Prius Hybrid. Sie zahlen weiter 1,5 %. Überhaupt ausgenommen von der Besteuerung sind Elek­tro-Autos.

Die Erhöhung soll 50 Millionen Euro zusätzlich bringen
Insgesamt benützen 150.000 Angestellte einen Dienstwagen. Die Mehrwertsteuer-Anhebung von 10 auf 13 % trifft eine breitere Masse und bringt die Interessenvertreter auf die Barrikaden. Die Regierung hält dagegen, dass die Preiserhöhung beim einzelnen Produkt moderat ist. SPÖ-Tierschutzministerin Sabine Oberhauser: „Die durchschnittliche Hundebesitzerin gibt etwa fünf Euro pro Jahr mehr aus.“

D. Knob

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