FPÖ-Party: NPD rein, Journalistin raus

Aufregung

FPÖ-Party: NPD rein, Journalistin raus

Der "Falter"-Journalistin Nina Horaczek wurde am Sonntagabend der Zugang zum Festzelt der FPÖ beim Wiener Rathaus verwehrt. Eine Abordnung der rechtsextermen deutschen NPD war dagegen im blauen Zelt herzlich willkommen. Horaczek kritisierte auf Twitter und die Vorgangsweise gegenüber "kritischen Medien".

Die FPÖ hat auf die Vorwürfe Horaczeks reagiert, der am Sonntag der Eintritt zur Wahlfeier der Partei verweigert wurde. Wie FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl in einer Aussendung sagte, gebe es "keine gesetzliche Grundlage, die uns verpflichtet, Frau Horaczek zu unserer Wahlfeier zuzulassen". Da andere Journalisten im Festzelt waren, könne von einer Einschränkung der Pressefreiheit keine Rede sein, so Kickl weiter. FPÖ-Boss Strache äueßrte sich auf Facebook ähnlich: "Wer bei uns und mit uns in einem geschlossenen Veranstaltungsrahmen feiert, suchen wir uns schon noch selber aus. Dies ist die Freiheit des Veranstalters!"

Mitfeiern durften dagegen Mitglieder der rechtsextremen deutschen NPD. Auf ihrer Facebook-Seite posteten am Dienstag: "Die Aufbruchstimmung in Österreich ist überall spürbar und die vielen wunderbaren Gespräche an diesem Abend haben gezeigt, dass wir uns als ein Volk empfinden das sich den gleichen Problemen gegenübersieht und die selben Ziele verfolgt." Mit blauem Blick sieht die NPD schon ein gemeinsames "altes und neues Reich" bestehend aus "Österreich und dem Altreich" dessen Hauptstadt nur "Wien sein kann".


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