01. Februar 2012 23:20

Wolfgang Fellner 

Das sagt Österreich

Diesmal muss die Wahrheit auf den Tisch!

Das sagt Österreich
© TZ ÖSTERREICH

Der Korruptions-Ausschuss im Parlament hat keinen leichten Job. Fast alle Zeugen der Korruption in der Schüssel-Ära schweigen wie die Polit-Mafia. Ex-Minister Gorbach hatte die Kühnheit, zu behaupten, er habe von 264.000 Euro Zahlung der Telekom an ihn „keine Wahrnehmung“ gehabt.

Klar ist nach den ersten Tagen: In der schwarz-blau-orangen Regierung Schüssel wurde hemmungslos korrupt abkassiert. Ein Netzwerk aus Lobbyisten im Umfeld der Minister Grasser, Gorbach & Co. kassierte nonstop „Schutzgeld“ bei staatsnahen Betrieben: Für Gesetze, für Privatisierungen, sogar für Vermietungen musste „Provision“ bezahlt werden.

Der U-Ausschuss muss das mit aller Konsequenz klären. Das Schicksal des Eurofighter-Ausschusses, in dem das Parlament von vorn bis hinten belogen wurde, darf sich nicht wiederholen. Heute steht fest: Der Eurofighter-Deal war der Gipfel der Schüssel-Korruption. Die Anklage gegen den ÖVP-nahen „Graf Ali“ Mensdorff ist fertig. Er hat 14 Millionen Provision kassiert – für wen? Und er hat den U-Ausschuss gezielt belogen.

Die Republik wurde 10 Jahre lang am Schmäh gehalten – das darf diesmal nicht mehr passieren!

 

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Autor: Wolfgang Fellner

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1 Posting
napoleon meint am 02.02.2012 10:32:21 ANTWORTEN >
Wie sollten kontrollen laufen?
Zuerst sollte es eine doppelte Buchhaltung geben.
Das was in der Regierung läuft, wird auch im parlament gemacht.
entlastet ist der Minister, wenn das parlament, die angaben der regierung bestätigt.
Im parlament sind die Leute für Fehler haftbar, auch mit den privatvermögen.
man könnte sich so den gan zen rechnungshof sparen.
Seiten: 1
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