Ahmadinejad provoziert erneut

Irans Präsident setzt nach

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Ahmadinejad provoziert erneut

Nach seiner Skandal-Rede vor den Vereinten Nationen in New York lässt der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad nicht locker. Der Westen versuche, die Anschläge vom 11. September 2001 zu einem ebensolchen Tabu zu machen wie den Holocaust, die systematische Vernichtung der Juden durch Nazideutschland während des Zweiten Weltkriegs, sagte Ahmadinejad am Montag in der südwestiranischen Hafenstadt Abadan.

Obama: "Unentschuldbar"
"Der Holocaust wurde vom Westen zu einem Gegenstand gemacht, der heiliger als die Heiligen Bücher und die Propheten ist, und niemand durfte jemals seine realen Dimensionen anzweifeln", sagte Ahmadinejad in der vom Fernsehen übertragenen Rede. Wiederholt hat er in der Vergangenheit das Ausmaß der Judenvernichtung als Märchen bezeichnet und Israels Existenz im Nahen Osten infrage gestellt. In seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung am Donnerstag hatte er unterstellt, die USA hätten "9/11" selbst inszeniert.

US-Präsident Barack Obama hatte diese Äußerungen im persischen Programm der BBC als "hasserfüllt" und "unentschuldbar" kritisiert. Der iranische Staatschef wies daraufhin am Samstag die Reaktion aus den USA als "unsouverän" zurück.
 

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