Captagon: Die Horror-Droge der Paris-Attentäter

Terror

Captagon: Die Horror-Droge der Paris-Attentäter

Die türkische Anti-Drogenbehörde hat nahe der syrischen Grenze knapp elf Millionen Pillen des Aufputschmittels Captagon beschlagnahmt, das eine wichtige Rolle im Syrienkrieg spielen soll. Bei zwei unabhängigen Razzien in der Grenzregion Hatay entdeckten Fahnder in dieser Woche insgesamt knapp zwei Tonnen des Mittels. Auch die Attentäter von Paris sollen mit Captagon vollgepumpt gewesen sein.

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In Syrien hergestellt

Captagon, eine auf dem Wirkstoff Fenetyllin basierende Stimulanzie, wird in Syrien hergestellt und ist in Ländern des Mittleren Ostens weitverbreitet, wie die Nachrichtenagentur Anadolu und die Zeitung "Hürriyet" unter Berufung auf das Innenministerium berichteten. Dort verdienen vermehrt die Bürgerkriegsfraktionen an dem Mittel. Captagon wurde daher auch wiederholt als die Droge bezeichnet, die den Krieg in Syrien mit antreibt.

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Laut "Hürriyet" wurden bei einer der beiden Razzien 7,3 Millionen Captagon-Pillen beschlagnahmt; die Pillen waren in 1.300 Ölfiltern versteckt und für den Schmuggel in die Golfstaaten vorbereitet. Weitere 3,6 Millionen Pillen wurden in einem Lager entdeckt. Ein Syrer und zwei Türken wurden demnach festgenommen, sie werden des Schmuggels verdächtigt.

Mehrere Festnahmen
Im Libanon wurden in diesem Monat ein saudischer Prinz und neun weitere Verdächtige am Flughafen von Beirut festgenommen, nachdem knapp zwei Tonnen Captagon und Kokain zur Verladung in deren Privatjet entdeckt worden waren.

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