17. Februar 2012 20:00

Paukenschlag in Berlin 

Deutscher Präsident Wulff tritt zurück

Er sagt: "Habe Fehler gemacht". Neuer Präsident für Deutschland in 30 Tagen.

Deutscher Präsident Wulff tritt zurück
© AP, Christian Wulff
Deutscher Präsident Wulff tritt zurück
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Deutscher Präsident Wulff tritt zurück
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Deutscher Präsident Wulff tritt zurück
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Angespannt, ernst und mit Ehefrau Bettina (38) an seiner Seite: So trat Christian Wulff am Freitag um 11 Uhr im Schloss Bellevue vor die Presse. Nur 20 Monate hatte er hier residiert. Jetzt das radikale Polit-Ende nach einer beispiellosen Affäre, die das Amt des deutschen Bundespräsidenten nachhaltig beschädigt und Kanzlerin Angela Merkel tief getroffen hat. Mit Wulff scheidet bereits der zweite deutsche Präsident vorzeitig aus dem Amt. Wulffs Vorgänger Horst Köhler warf im Mai 2010 spektakulär hin. Nicht wegen dunkler Machenschaften – er wollte einfach nicht mehr.

Alle Bilder: Zusammen mit seiner Frau Bettin verkündete Wulff seinen Rücktritt >>

Die Rede im Wortlaut: "Berichte haben mich und meine Frau verletzt" >>

Der Rücktritt im Video >>

Anders ist es jetzt bei Wulff: „Ich habe Fehler gemacht, aber ich war immer aufrichtig“, räumte er ein, aber er entschuldigte sich nicht. Seit Monaten steht Wulff schwer unter Beschuss steht – wegen eines Hauskredits, Urlaubsreisen, einer Mailbox-Affäre.
Kein Tag verging ohne neue Vorwürfe. Teils waren diese schwerwiegend, manches aber geradezu haarspalterisch.So warf man ihm sogar vor, dass ihm ein Autohaus nach einem Autokauf ­einen „Kinder-Bobby-Car“ geschenkt hat.

So verkündete Wulff seinen Rücktritt
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse
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Zusammen mit seiner Frau Bettina trat er vor die Presse

Dennoch sagte Wulff nun: „Die Bundesrepublik braucht einen Präsidenten, der vom Vertrauen nicht nur einer Mehrheit, sondern einer breiten Mehrheit getragen wird.“
Dieses Vertrauen spüre er nicht mehr: „Die Rücktritts-Kultur in anderen Ländern ist eben wesentlich ausgeprägter als bei uns in Österreich“, kommentiert Ex-Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler gegenüber ÖSTERREICH.

Wulff warf gerade jetzt hin, weil die Staatsanwaltschaft Hannover die Aufhebung der Immunität des Präsidenten beantragt hat. Damit ging für Wulff nichts mehr. Der Rücktritt war der logische Schritt.

Die Rücktritts-Rede im Video:

Wulff ließ sich zu Sylt-Urlaub einladen
Der Staatsanwalt wirft Wulff „einen Anfangsverdacht wegen Vorteilsnahme vor“. Er soll als Ministerpräsident Niedersachsens vom Filmunternehmer David Groenewold in ein Luxushotel auf die Insel Sylt eingeladen worden sein. Kosten: 800 Euro. Im Gegenzug soll er den Firmenchef mit Zusagen über Landesgesellschaften begünstigt haben. Stimmen die Vorwürfe, drohen drei Jahre Haft. Ab sofort ermittelt der Staatsanwalt.
Wulff verließ nach seinem Rücktritt rasch das Schloss Bellevue, rauschte im Wagen eines Mitarbeiters ab. Zurück ließ er einen politischen Scherbenhaufen. Innerhalb von 30 Tagen muss in Deutschland ein neuer Präsident gewählt werden.

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20 Postings
Memphisto meint am 18.02.2012 18:27:24 ANTWORTEN >
Seine Frau tut mir echt Leid.
rubikon meint am 18.02.2012 04:08:02 ANTWORTEN >
Wird für Deutschland ein teurer Rücktritt.
Politpension für 18 Monate Tätigkeit!
Tunichtgut meint am 17.02.2012 21:40:31 ANTWORTEN >
Umgesetzt auf Österreich wären die 3 Korruptionsparteien FPÖ/BZÖ/ÖVP auf ein paar
Nasenbohrer reduziert!
omen meint am 17.02.2012 21:09:00 ANTWORTEN >
hoffentlich reicht seine polit-zeit für eine saftige pension sonst braucht er gleich wieder
einen kredit .
TWITTER meint am 17.02.2012 20:43:39 ANTWORTEN >
Nun kann er wieder der Beschäftigung nachgehen, die er am besten kann: Korrupter Lobbyist
gaffa55 meint am 17.02.2012 20:40:54 ANTWORTEN >
Na vieleicht hat jetzt Bohlen im RTL eine neue Show?Deutschalnd sucht einen Präsidenten....
Otsoma meint am 17.02.2012 18:51:21 ANTWORTEN >
Unsere Herrschaften sollten sich ein Beispiel nehmen aber die kleben an an ihren Sesseln und Pöstchen schwafeln, lügen, werfen unser sauer verdientes Geld zum Fenster hinaus. Auch die Politik unter den diversen JustizministerInnen könnte sich ein Beispiel nehmen wie man zu handeln hat, ohne Ansehen der Person, schnell und effizient. Aber bei uns dauert alles bis zum Nimmerleinstag.
hesoyam meint am 17.02.2012 18:34:15 ANTWORTEN >
Seine Alte ist aber scharf
WegmitderEU meint am 17.02.2012 17:28:07 ANTWORTEN >
Da sollten sich unser Bundespräsident und die gesamte Regierung ein Beispiel daran nehmen, denn die sind allesamt Rücktrittreif. Aber die gehen sicher nicht freiwillig, die muss man schon zwangsdelogieren!
constantin1000 meint am 17.02.2012 17:04:53 ANTWORTEN >
Ein Teil der deutschen Presse hat unter Mithilfe der großschnäuzigen und unfähigen SPD ihrem Staat ein mächtiges Eigentor geschossen. Der nun Expräsident Wulff hat nichts verbrochen, was ihn zum Rücktritt zwingen hätte müssen. Das Spießrutenlaufen, das die dümmste, reißerische Presse und Oppositionspolitiker, die vor ihrer eigenen Türen kehren sollten, an den Tag legten, ist fast unglaublich. Umgelegt auf Österreich, müsste jeder Politiker und Funktionär Österreichs sofort zurücktreten. Es fehlt nur mehr, dass die SPD glaubt, auch Frau Merkel ersetzen zu müssen/ können !?
upps meint am 17.02.2012 16:26:45 ANTWORTEN >
und wer bezahlt für diesen versagen den ehrensold ? jeder einzelne steuerzahlen muss nun dafür zahlen, dass Herr Wulff seine 199.000 euro jährlich bekommt. wir löhnen für die ehre die einer gar nicht hat. als head Hunter taugt Frau merkel nicht viel.
salzach meint am 17.02.2012 16:26:43 ANTWORTEN >
Bei uns werden die Gauer (Grasser, Strasser & Co) noch in den Seitenblicken gezeigt um vieleicht Nachahmer zu finden. Bei uns werden diese Betrüger nur geschützt (es gilt die Unschuldsvermutung)
gott beschütze österr. meint am 17.02.2012 15:28:15 ANTWORTEN >
wendehals wie bei den ösis...ekelig
gott beschütze österr. meint am 17.02.2012 15:26:59 ANTWORTEN >
das gibt es nur im ausland.ösis betrügen weiter,pfui
Yoyoko meint am 17.02.2012 14:14:55 ANTWORTEN >
Der Seehofer schon wieder, war ja klar. Herr Seehofer, auch wirklich noch nie die Hand aufgehalten? Na, ganz wirklich nicht??? Auch nicht unbewusst oder unwissend???
Yoyoko meint am 17.02.2012 14:12:06 ANTWORTEN >
M. E. war Wulff von Anfang an das Buhmännchen der Deutschen, war er doch nur "zweite Garnitur" ... Es erstaunt mich trotzdem, dass nun so eine Hetzkampagne stattgefunden hat und ich frage mich nur, ob alle die, die versucht haben, den Wulff "wegzuintrigieren", selbst so eine saubere und schneeweisse Weste haben. Wer seine Hand noch niemals zu einem Vorteil ausgestreckt hat, der trete hervor aus diesem Kreis ....Aber genau die, die den größten Dreck am Stecken haben, schreien am lautesten, um von ihren eigenen Fisimatenten abzulenken. So nach dem Motto, mich wird´s schon nicht erwischen, jetzt haun wir dem mal was auf die Mütze!!
Yoyoko meint am 17.02.2012 14:04:52 ANTWORTEN >
@janik2010: Wo die ehrlichen Politiker sind, fragst du? Ich suche noch heute und habe bisher keinen gefunden!!
007renate meint am 17.02.2012 13:54:25 ANTWORTEN >
unsere gesetzt würden das nicht mal als unanständig sehen
das sollte uns zu denken geben
das wir nicht mal so ein recht haben das bei wullf anwendung findet

hierzulande sagt man moralisch nicht schöb . nicht optimal ......

........ aber er hat sich zu lange zeit gelassen
das amt beschädigt und leider auch die glaubwürdigkeit .....
janik2010 meint am 17.02.2012 12:53:51 ANTWORTEN >
Hat lange gedauert, bis dieser Betrüger zurückgetreten ist, nun wird die "Presswurst" Merkel wieder diesen Typen unter Schutz nehmen und 1000 Ausreden bringen. Vielleicht kann Merkel ja den nächsen schlauen bringen, der vielleicht auch Stasi Vegangenheit wie sie hat. Da kann man nur sagen armes Deuschland, wo sind die ehrlichen Politiker nur geblieben. Schaut schon so wie in Österreich aus, nur hier dauert alles noch etwas länger, doch einen soll sie bitte nicht vorschlagen, den Schäuble, der ist nicht besser.
So-Is-Es meint am 17.02.2012 11:27:44 ANTWORTEN >
Deutschland zeigt uns mal wieder wie der Hase läuft! Meine Hochachtung an die Staatsanwaltschaft und an den Ex-Präsidenten - der zumindest den Anstand (wenn auch zu spät) hat und zurück zu treten!

Warum geht das in Österreich nicht?
Ganz klar:
Wäre man hier so rigeros wie die Justiz in Deutschland hätte man inzwischen keine Partei mehr zum wählen da alle weg wären!

Eine komplette Offenlegung der Parteifinanzierung ist ununmgänglich!!!
Wer dagegen ist soll seinen Hut nehmen und sich von der Politik verabschieden - wir Österreicher haben endgültig genug von diesen durch die Bank korrupten Politiker!
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