Finanzminister: Schäden in Milliardenhöhe

Flut in Australien

Finanzminister: Schäden in Milliardenhöhe

Die schweren Überschwemmungen im Osten Australiens haben nach den ersten offiziellen Schätzungen Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Die Landwirtschaft müsse mit einem Einnahmeausfall von einer Milliarde australische Dollar (730 Millionen Euro), der Kohlebergbau mit mehreren Milliarden Schaden rechnen, sagte Finanzminister Wayne Swan am Freitag.

219 Millionen Euro Verlust im Tourismus
Aus dem von dem Hochwasser stark betroffenen Staat Queensland stammen rund 80 Prozent des australischen Kohleexports. Den zu erwartenden Verlust der Tourismusindustrie bezifferte Swan auf 300 Millionen australische Dollar (219 Millionen Euro).

Die zunächst auf rund 5,6 Milliarden australische Dollar (vier Milliarden Euro) geschätzten Gesamtkosten der Überschwemmungen dürften noch steigen, sagte die australische Ministerpräsidentin Julia Gillard am Donnerstag. Sie kündigte eine Sondersteuer für den Wiederaufbau an, mit der höhere Einkommen zeitweise zusätzlich belastet werden sollen. Die Regierung erhofft sich dadurch Einnahmen von 1,8 Milliarden australischen Dollar (1,3 Milliarden Euro).

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