Glocke von Costa Concordia verschwunden

Spurlos

Glocke von Costa Concordia verschwunden

Die Glocke des vor zwei Monaten havarierten Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia", ein Symbol des vor der toskanischen Insel Giglio verunglückten Luxusliners, ist spurlos verschwunden. Die ungefähr 30 Kilo schwere Glocke, die sich im gesunkenen Teil des Schiffes in acht Metern Tiefe befand, ist seit einigen Tagen nicht mehr auffindbar. Vermutet wird, dass Taucher die goldene Glocke mit dem eingravierten Namen des Schiffes entwendet haben könnte. Eine Untersuchung eingeleitet, berichteten italienische Medien.

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Neue Unterwasseraufnahmen der Concordia

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Verdächtigt werden Taucher und Techniker, die am Abpumpen des Öls aus dem Wrack arbeiten. Sie sind die einzigen, die die Genehmigung hatten, die Glocke zu fotografieren. Um die schwere Glocke zu entwenden, sollen mehrere Personen zusammengearbeitet haben, vermuten die Ermittler. Die Glocke hätte zum Gedenken auf Giglio bleiben sollen.

Dank der guten Wetterlage wurden die Arbeiten zum Abpumpen des Öls aus dem havarierten Schiff fortgesetzt. Zugleich wird die Suche nach den sieben Menschen fortgesetzt, die nach wie vor vermisst werden. Auf dem Schiff befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 4.229 Personen. 25 Menschen kamen bei dem Unglück am 13. Jänner ums Leben.

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