Russland bot 2012 Assads Rückzug an

Vergebene Chance

Russland bot 2012 Assads Rückzug an

Russland schlug bereits vor drei Jahren einen Friedensplan für Syrien vor, der auch den Rücktritt des syrischen Machthabers Bashar al-Assad vorsah - doch die USA, Frankreich und Großbritannien hätten den Plan damals ignoriert, sagt der frühere finnische Präsident und Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari, der damals an den Verhandlungen beteiligt war.

Er habe im Februar 2012 Gespräche mit den Botschaftern der fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates geführt, sagte Ahtisaari laut einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian". Der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin habe damals einen Drei-Punkte-Plan vorgeschlagen, der unter anderem vorgesehen habe, dass Assad noch vor dem Abschluss von Friedensgesprächen zwischen dem Regime und der Opposition zurücktritt.

Er habe den Vorschlag an die Amerikaner, Briten und Franzosen weitergeleitet. Aber die westlichen Mächte hätten den russischen Plan ignoriert, weil sie überzeugt gewesen seien, dass Assad ohnehin "in wenigen Wochen aus dem Amt geworfen wird".
 

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