Sex und Drogen im saudischen Königshaus

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Sex und Drogen im saudischen Königshaus

Die Enthüllungen von Wikileaks gehen munter weiter. Jetzt im Visier von Julian Assange & Co: die saudische Königsfamilie. Laut einem Bericht der US-Amerikanischen Botschaft soll es hinter verschlossenen Türen heiß hergehen. Alkohol, Drogen und Prostitution sollen nichts Ungewöhnliches sein. Und das, obwohl genau das vom Koran strengstens verboten wird.

Die Religions-Polizei, die die Verbote kontrolliert, hält sich von diesen Partys der Oberen Zehntausend fern, vor allem, wenn ein Mitglied des Königshauses dabei ist. Normalsterbliche müssen bei so einem Vergehen mit harten Strafen bis hin zum Auspeitschen rechnen.

Angriff auf Hisbollah geplant
Aber auch politische Enthüllungen hat Wikileaks zu bieten. Saudi-Arabien wollte demnach vor zwei Jahren mit militärischer Gewalt die radikalislamische schiitische Hisbollah im Libanon zerschlagen. Der saudische Außenminister Saud al-Feisal regte demnach in Gesprächen mit den USA den Einsatz einer arabischen Truppe mit Unterstützung Washingtons und der NATO an, um die Hisbollah und ihren Verbündeten Iran von der Machtübernahme in Beirut abzuhalten.

Der Vorschlag vom Mai 2008 wurde nicht in die Tat umgesetzt. Er wirft jedoch ein Schlaglicht auf die Besorgnis in Riad über den wachsenden Einfluss des Iran in der Region.
 

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