Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:12 Uhr: Gaza-Krieg: Hamas feuert wieder Raketen auf Israel ab

Kurz vor Ende einer dreitägigen Feuerpause in Nahost sind nach israelischen Angaben erneut Raketen aus dem Gazastreifen in Israel eingeschlagen. Zwei Geschoße seien im Süden Israels niedergegangen, teilte die Armee in der Nacht auf Freitag mit. Es gebe keine Informationen über Verletzte. "Die Terroristen haben die Waffenruhe gebrochen", hieß es in einer Erklärung im Kurznachrichtendienst Twitter. Die neuen Angriffe ereigneten sich weniger als vier Stunden vor Ablauf der Feuerpause, die bis 07.00 Uhr MESZ gehen sollte.

hamas38.jpg © AFP

Ende des Waffenstillstandes? Hamas feuert wieder Raketen 

Zuvor hatte der bewaffnete Arm der radikalislamischen Hamas damit gedroht, im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen in Kairo die Angriffe auf Israel wieder aufzunehmen. "Wir rufen die palästinensische Delegation auf, keinen Waffenstillstand zu akzeptieren, falls die Forderungen unseres Volkes nicht erfüllt werden", sagte ein Sprecher der Ezzedin-al-Kassam-Brigaden am Donnerstag in einer im Fernsehen übertragenen Erklärung. Die Brigaden seien bereit, "wieder in den Kampf zu ziehen".  

4:05 Uhr: Obama zu Irakkrise: "Völkermord" verhindern

Obama begründete die Luftangriffe mit der Notwendigkeit, einen "Völkermord" im Irak zu verhindern. Die IS-Terroristen hätten nämlich zur Vernichtung der Yeziden (Jesiden) aufgerufen. Die USA müssten daher handeln, und zwar jetzt. Der US-Präsident betonte, dass er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. "Ich nehme keine Entscheidung so ernst wie jene zum Einsatz militärischer Gewalt", sagte Obama. Schließlich hätten die Vereinigten Staaten "andere Werkzeuge in unserem Arsenal", etwa die Diplomatie. Doch wenn das Leben von Amerikanern und jenes von Tausenden Zivilisten in Gefahr sei, müssten die USA handeln. Eine Entsendung von Bodentruppen in den Irak werde es nicht geben, fügte Obama hinzu.  

3:45 Uhr: Rede im White House: Obama autorisiert Luftschläge gegen ISIS-Milizen

US-Präsident Barack Obama teilte in einer Rede im White House Donnerstagabend mit, dass er Luftschläge gegen Stellungen und Konvois der ISIS-Terrormilizen autorisierte. Militärschläge soll es aber nur geben, "wenn nötig", schränkte Obama ein. Unklar ist, ob bereits Bomben fielen. Gleichzeitig erklärte Obama, dass die USA zur Rettung der gestrandeten Flüchtlinge - die meisten von religiösen Minderheiten - aktiv wurde. "Hilfe ist am Weg", sagte Obama.

Die Zivilisten seien in Lebensgefahr, so der US-Präsident, er könne nicht untätig bleiben angesichts eines drohenden "Völkermordes". Obama sprach von zwei Missionen: Eine humanitäre zu Rettung der Flüchtlinge und eine militärische, wo gezielte Luftschläge den Vormarsch der ISIS-Jihadisten stoppen sollen. Obama verkündete damit – mit ernster Mine - erstmals in seiner Amtszeit den Einsatz militärischer Gewalt durch die USA. Amerika wurde zur Vermeidung einer humanitären Katastrophe gezwungen, "zu handeln", unterstrich Obaama.  

3:05 Uhr: US-Medien: US-Maschinen werfen Lebensmittel für Flüchtlinge ab, Obama vor Stellungnahme zur Irakkrise

Das US-Militär hat den ersten Einsatz zum Abwurf von Lebensmitteln und Medikamenten über den Sinjar-Bergen bei Mosul, wo 40.000 Flüchtlinge ums Überleben kämpfen, erfolgreich abgeschlossen, berief sich der Sender NBC auf Pentagon-Informationen. Die Militärmaschine mit dem Nachschub wurde begleitet von F-16-Kampfjets. Das White House gab bekannt, dass US-Präsident Barack Obama um 21:30 Uhr Ortszeit eine Stellungnahme zum Irak abgeben will. Es wurde über die Bekanntgabe von Luftschlägen gegen die ISIS-Terrormilizen spekuliert.

2:25 Uhr: UN-Sicherheitsrat verurteilt ISIS-Terror im Irak

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Angriffe der Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak scharf verurteilt. "Wir müssen prüfen, ob die Attacken Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind. Dann müssen die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden", sagte der derzeitige Ratspräsident, der britische UNO-Botschafter Mark Lyall Grant, am Donnerstag (Ortszeit) in New York.

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Auf der Flucht vor ISIS-Terrormilizen 

"Wir sind empört, dass Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen wurden", sagte Lyall Grant nach einer Sondersitzung des mächtigsten UNO-Gremiums weiter. Über die förmliche Verurteilung ging das Papier aber nicht hinaus. Allerdings rief er die internationale Gemeinschaft auf, die Regierung und das Volk des Irak zu unterstützen.  

2:05 Uhr: Mont-Blanc-Tunnel wegen Überschwemmungen gesperrt

Der Mont-Blanc-Tunnel, der Frankreich mit Italien verbindet, ist am Donnerstagabend wegen Überschwemmungen gesperrt worden. Der Tunnel sei um 21.00 Uhr für unbestimmte Zeit in beiden Richtungen abgeriegelt worden, teilte das regionale Straßenverkehrszentrum mit. Experten seien im Einsatz, um die Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen.

Pro Tag passieren im Durchschnitt etwa 5000 Fahrzeuge den 11,6 Kilometer langen Tunnel.  

1:35 Uhr: Kinderschänder, der von Vater des Opfers fast totgeschlagen wurde, bekennt sich vor Gericht "nicht schuldig"

Die Wunden im Gesicht waren fast verheilt, als Raymond Frolander (18) in einem Gerichtssaal in Florida dem Richter vorgeführt wurde. Der Teenager war vom Vater des 12-Jährigen Missbrauchsopfer spitalsreif geschlagen worden. Jason Browning hatte den Kinderschänder bei der Vergewaltigung seines 12-Jährigen Sohnes im Kinderzimmer seines Hauses erwischt. Er rastete aus. Das Oper selbst musste seinen Vater davon abhalten, den Sextäter mit einem Messer zu töten.

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Sextäter wurde vom Vater des Opfers fast getötet

Browning gab vor Gericht an, dass seine Familie durch den Vorfall "auseinander gerissen wurde": Die Schwester des Buben würde sich nun komisch fühlen, wenn sie ihren Bruder umarme, sagte der Vater. Der Prozess gegen Frolander beginnt im November.

0:50 Uhr: USA beginnt mit "Luftbrücke" für Irak-Flüchtlinge

Über 40.000 Menschen flüchteten in unwegsames Berg-Terraint bei Mosul im Nordirak nach dem Vorstoß von ISIS-Terrormilizen. Jetzt startet das US-Militär zumindest humanitäre Hilfe: Militärmaschinen seien bereits in der Luft für den Abwurf von Wasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten für die erschöpften, durstenden und hungernden Flüchtlinge, meist Mitglieder religiöser Minderheiten.

 

 

Bis zu 40 Kinder sollen bereits in der Hitze bis 55 Grad umgekommen sein. Frühere Reports über erste US-Luftschläge wurden dementiert. US-Präsident Barack Obama habe das Pentagon jedoch ersucht, Angriffspläne für mögliche Luftschläge vorzubereiten, berichtete NBC. 

0:05 Uhr: Ebola: US-Behörde genehmigt Tests mit experimentellen Medikament

Vor dem Hintergrund der Ebola-Epidemie in Afrika hat die US-Regierung ein experimentelles Medikament gegen die gefährliche Viruserkrankung für Tests an Menschen zugelassen. Wie die kanadische Pharmafirma Tekmira mitteilte, revidierte die US-Gesundheitsbehörde FDA eine frühere Entscheidung, mit der Tests an gesunden Probanden gänzlich untersagt wurden. Tekmira entwickelt mit Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums eine Therapie mit der Bezeichnung TKM-Ebola.

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Horror-Virus Ebola: Schon fast 1000 Tote

Es handelt sich dabei um ein Medikament aus RNA-Molekülen, das die Ebola-Viren einem intensiveren Angriff des Immunsystems preisgeben sollen. Die FDA hatte erst Anfang Juli den Stopp der ersten, bereits seit Anfang Jänner angelaufenen Tests an gesunden Probanden verfügt. Nun sei das Verbot gelockert worden, wodurch das Medikament an Ebola-Patienten eingesetzt werden könnte.  

23:10 Uhr: Report: Bombardierten US-Streitkräfte bereits zwei ISIS-Ziele im Nordirak? Pentagon dementiert

Die USA könnte nun militärisch in den Krieg im Irak zwischen Jihadisten der Terror-Gruppierung ISIS und irakischen wie kurdischen Streitkräften eingreifen. Wegen der drohenden humanitären Katastrophe durch die Flucht von 40.000 Menschen in die Berge rund um Erbil soll das US-Militär Luftangriffe gegen zwei ISIS-Stellungen durchgeführt haben, bezog sich die "New York Times" auf Berichte kurdischer TV-Stationen in Erbil. US-Präsident Barack Obama bereite laut dem Bericht gerade eine Stellungnahme in Washington über den Beginn von US-Luftangriffen im Irak vor, so das Blatt.

Pentagon-Sprecher John Kirby dementierte via Twitter jedoch den Report.

22:55 Uhr: Sohn von Hamas-Mitbegründer in Gaza wegen Korruption exekutiert

Der ehemalige Sprecher der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen, Ayman Taha, ist nach palästinensischen Medienberichten wegen Spionage und Korruption von seiner eigenen Organisation hingerichtet worden. Taha, der für die Hamas immer wieder wichtige Missionen übernommen hatte, war im Februar dieses Jahres in Gaza verhaftet worden. Damals waren nur Korruptionsvorwürfe erhoben worden.

Tahas Leiche sei am Donnerstag in das Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza gebracht worden, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Maan. Wie die palästinensische Tageszeitung "Al-Quds" schrieb, war er drei Tage zuvor von einem Hinrichtungskommando der Hamas erschossen worden. Er sei wegen Korruption und "Spionage für ein arabisches Land" zum Tod verurteilt worden. Offenbar wurde ihm nachrichtendienstliche Tätigkeit für Ägypten vorgeworfen. Taha war ein Sohn des Hamas-Mitbegründers Mohammed Taha.  

22:45 Uhr: Sheriff verwandelt Kim Kardashian am PC in einen "Crystal Meth"-Junkie

Das Sheriff-Departement in einem Bezirk im US-Staat Tennessee wurde kreativ bei einer Kampagne auf ihrer Website zur Warnung vor dem Gebrauch der Droge "Crystal Meth" - vielleicht ein wenig zu kreativ: Um zu illustrieren, wie "Meth" aus Menschen Monster macht, wurde ein Portrait von Kim Kardashian mittels "Photoshop" in eine mit roten Beulen übersäte Fratze verwandelt, berichtet TMZ

 

 

Den Provinz-Cops muss dann irgendwann das Potenzial für Millionen-Klagen wegen Rufschädigung gedämmert haben - die Website wurde offline genommen. Seither werden Screenshots zum Hit im Internet.

22:30 Uhr: Hawaii vor erstem Hurrikan-Treffer seit 22 Jahren - und weiterer Wirbelsturm im Anrollen...

Die US-Inselkette im Pazifik befürchtet gleich zwei Treffer durch Wirbelstürme. Das Auge von Hurrikan Iselle näherte sich Donnerstag dem Big Island. Meteorologen erwarten den ersten Hurrikan-Treffer in dem Urlauberparadies seit 22 Jahren. Entgegen früheren Erwartungen, dass sich der Sturm leicht abschwächen könnte, wurde Iselle zuletzt sogar stärker: Der Kategorie-Eins-Sturm rotierte mit Winden von 136 km/h. Die Stadt Hilo könnte direkt getroffen werden. Es werden Niederschläge von 200 Millimetern erwartet, die Überschwemmungen und Erdrutsche an den Hängen des gewaltigen Vulkans Mauna Kea (4.207 m) auslösen könnten.

Tausend Kilometer östlich folgt Hurrikan Julio, der derzeit sogar Winde von 168 km/h erreicht. Die Bahn des Sturmes wurde nördlich der Inselkette berechnet, doch auch Julio dürfte den Hawaii-Inseln eine neue Runde an sintflutartigen Niederschlägen bescheren. Die Vorbereitungen für den möglichen seltenen Doppeltreffer laufen auf Hochtouren: Bei vielen Supermärkten am Big Island gingen die Vorräte an Wasser und einigen Nahrungsmitteln aus. Seit 1949 gab es erst zwei Treffer von Wirbelstürmen mit Hurrikanstärke, darunter Killersturm Iniki, der 1992 vier Menschen tötete und die Insel Kauai verwüstete.  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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