Baby in Russland musste Arm amputiert werden

Betrunkene Ärzte

Baby in Russland musste Arm amputiert werden

Weil russische Ärzte bei einem zwei Monate alten Baby eine Vene mit einer Arterie verwechselten, musste dem Kind der rechte Arm amputiert werden. Die offenbar betrunkenen Mediziner hätten in einem Krankenhaus der südrussischen Stadt Krasnodar während des russischen Neujahrsfests die Adern vertauscht, als sie das an Keuchhusten erkrankte Kind an den Tropf legten, berichtete der russische Fernsehsender NTW am Dienstag. Anschließend sei die kleine Sophia mit Medikamenten ruhig gestellt worden. Weil sich ein Blutgerinnsel bildete, musste der betroffene Arm mitsamt dem Schultergelenk amputiert werden.

Staatsanwaltschaft ermittelt
Die Eltern beklagten, das Krankenhauspersonal habe sie über Tage nicht zu ihrem Kind gelassen. "Niemand hat uns irgendetwas gesagt. Dabei sind wir jeden Tag auf der Station gewesen", sagte die Mutter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die behandelnden Mediziner.

In Russland gehören Ärzte und Krankenschwestern zu den am schlechtesten bezahlten Berufsgruppen. Vor allem in den ländlichen Regionen kommt es immer wieder zu Fehlbehandlungen von Patienten, weil das Krankenhauspersonal seine Pflichten verletzt oder moderne Medizintechnik fehlt.

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