Bombenanschlag auf Zug in Sri Lanka

Mindestens drei Tote

 

Bombenanschlag auf Zug in Sri Lanka

Bei dem Bombenanschlag auf einen voll besetzten Zug in einem Vorort Colombos in Sri Lanka sind am Montag mindestens 7 Menschen getötet und 62 weitere verletzt worden. Armeesprecher Udaya Nanayakkara sagte, der Sprengsatz sei detoniert, als der Zug in den Bahnhof Dehiwala im Süden der Hauptstadt des Inselstaats einfuhr. Das Verteidigungsministerium teilte mit, unter den Toten sei eine Schwangere. Die Behörden hatten am Sonntag davor gewarnt, dass die Tamilen-Rebellen der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) Anschläge auf öffentliche Verkehrsmittel verüben könnten. Krankenwagen brachten Verletzte vom Anschlagsort in Krankenhäuser.

Die LTTE äußerte sich zunächst wie üblich nicht. Die Regierung macht die Rebellen immer wieder für Anschläge verantwortlich, zu denen sie sich in der Regel nicht bekennen. Die LTTE wiederum hatte Spezialkräfte der Armee für einen Anschlag am Freitag im Tamilen-Gebiet im Norden der Insel verantwortlich gemacht, bei dem nach Angaben der Rebellen 16 Zivilisten getötet worden waren. Bei einem mutmaßlichen LTTE-Selbstmordanschlag im Zentrum Colombos waren am vorvergangenen Freitag mindestens 10 Menschen getötet und 90 weitere verletzt worden.

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