Erstmals Hai-Angriffe im Osten Russlands

Badeverbote verhängt

Erstmals Hai-Angriffe im Osten Russlands

Erstmals sind vor der russischen Pazifikküste Menschen von Haien angegriffen und schwer verletzt worden. Einem 16-Jährigen sei ein Bein zerfleischt worden, teilte das Zivilschutzministerium der Region Primorje rund um die Hafenstadt Wladiwostok am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Zuvor hatte vermutlich ein Weißer Hai einem 25-jährigen Schwimmer nur 50 Meter vom Ufer entfernt beide Hände abgerissen. Er war nach einer stundenlangen Notoperation außer Lebensgefahr. Die Behörden verhängten ein Badeverbot.

Meeresbiologen vermuten, dass die Haie Beutefischen folgen, die aufgrund des Klimawandels in die wärmeren Gewässer schwimmen. In der Region waren bisher nur für Menschen ungefährliche Katzenhaie heimisch. In den vergangenen Jahren seien aber auch immer wieder Weiße Haie dort gesichtet worden.
 

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