Nach heimlicher Zigarette verhaftet

Türkei

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Nach heimlicher Zigarette verhaftet

Mit drastischen Mitteln ist die türkische Polizei gegen einen Mann vorgegangen, der sich trotz des neuen Rauchverbots heimlich eine Zigarette auf der Toilette eines Restaurants gegönnt hatte: Der Arbeitslose wurde von den Beamten im nordwesttürkischen Bursa am Schlafittchen gepackt und zur nächsten Wache gebracht, wie die Zeitung "Yeni Safak" am Freitag berichtete.

Das sei selbst dem Restaurantbetreiber zu weit gegangen, der die Beamten wegen der verbotenen Zigarette gerufen hatte. Er habe den Polizisten vorgeworfen, sie verstünden nichts von dem neuen Gesetz. Aus Protest gegen die Polizei schloss er anschließend sein Restaurant, wie das Blatt weiter berichtete.

Seit dem vergangenen Sonntag ist das Rauchen in allen öffentlichen Einrichtungen der Türkei und auch in Bars, Restaurants und Teehäusern untersagt. Das Gesetz schreibt eine Geldstrafe von umgerechnet rund 30 Euro für Raucher vor, die das Verbot ignorieren, von einer Festnahme durch die Polizei ist aber nicht die Rede. Laut "Yeni Safak" sagte der in Bursa festgenommene Mann, er habe kein Geld, um die Strafe zu bezahlen. Er rauche bis zu drei Päckchen am Tag - und schnorre sich die Zigaretten bei Freunden zusammen.

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