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Sonderpension für gerettete Kumpel

Chile

Sonderpension für gerettete Kumpel

Ein Jahr nach dem Grubenunglück in Chile haben fast die Hälfte der geretteten Bergarbeiter eine Sonderpension zugesprochen bekommen. Die Regierung in Santiago de Chile erteilte am Dienstag 14 der 33 Verschütteten von Copiapo Bescheide über künftige monatliche Zahlungen in Höhe von umgerechnet 370 Euro. In den Genuss der Sonderpensionen kommen die über 50-Jährigen sowie Kumpel, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr unter Tage arbeiten können. Nach Behördenangaben soll geprüft werden, ob auch die 19 übrigen Bergarbeiter von den Zahlungen profitieren können.

Am 5. August vergangenen Jahres war die Mine von Copiapo eingestürzt. 33 verschüttete Bergarbeiter harrten 69 Tage in mehr als 600 Metern Tiefe aus, bis sie Mitte Oktober befreit wurden. Nach dem anfänglichen Wirbel nach der spektakulären Rettung ist es inzwischen ruhiger um die Bergleute von Copiapo geworden. Die meisten leben immer noch in der Nähe der Mine, doch die wenigsten arbeiten noch dort. Sie halten sich mit Gelegenheitsjobs und Spenden über Wasser. Mitte Juli reichten 31 Kumpel Klage gegen die Regierung ein. Sie machen sie für die geringen Sicherheitsstandards der Mine verantwortlich und fordern 500.000 Dollar (350.700 Euro) Entschädigung pro Person.
 

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