Stierkämpfer in Spanien schwer verletzt

Am Oberschenkel

Stierkämpfer in Spanien schwer verletzt

Genau 60 Jahre nach dem Tod des spanischen Stierkämpfer-Idols Manolete ist dessen Verehrer Jose Tomas von einem Stier schwer verletzt worden. Der Zwischenfall ereignete sich in derselben Arena in Linares (Südspanien), in der der berühmte Torero Manuel Rodriguez Sanchez, genannt "Manolete", im August 1947 von einem Stier auf die Hörner genommen und tödlich verletzt worden war.

In der Arena operiert
Jose Tomas, der derzeit zu den besten Stierkämpfern in Spanien gezählt wird, wurde nach Presseberichten vom Donnerstag noch in der Sanitätsstation der Arena operiert. In dieser Station war Manolete, der schon zu Lebzeiten zu einer Legende geworden war, seinen Verletzungen erlegen. Bei seinem Tod spielte damals eine Rolle, dass die Provinzarena kaum über medizinische Einrichtungen verfügte.

Kampf zu Ende geführt
Dem Manolete-Verehrer Jose Tomas wurde vom Horn eines Stiers der rechte Oberschenkel aufgeschlitzt. Trotz der Verletzung führte er den Kampf mit einem blutgetränkten Verband zu Ende und tötete den Stier. Das Präsidium des Kampfes sprach ihm als Trophäe die beiden Ohren des Tiers zu. Die Ärzte bezeichneten die Verletzung des Toreros als "sehr schwer, aber nicht lebensgefährlich".

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