Der UNO geht das Geld für die humanitäre Hilfe aus

2,5 Mrd. fehlen

© AFP PHOTO/STUART PRICE

Der UNO geht das Geld für die humanitäre Hilfe aus

Die UNO braucht nächstes Jahr 4,2 Milliarden Franken (rund 2,54 Mrd. Euro), um 25 Millionen Menschen in 24 Ländern zu helfen. In Genf haben die humanitären Organisationen der UNO am Montag einen entsprechenden Spendenappell erlassen. Die humanitären Einrichtungen umfassen neben dem UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR etwa auch das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA).

"Millionen fehlt die Grundversorgun trotz nie gekannter Prosperität"
"Wir leben in einer Welt von nie zuvor gekannter Prosperität", heißt es in einer Botschaft von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon. "Zugleich fehlt es Millionen von Menschen weiterhin an der Grundversorgung wie sauberem Wasser, Medikamenten und Unterkünften."

Nur ein Cent pro Einwohner der Industrienationen
Laut John Holmes, dem Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten der Vereinten Nationen, entspricht die für 2008 angeforderte Geldsumme umgerechnet bloß einigen Cent pro Einwohner in den industrialisierten Ländern.

Norwegen am spendabelsten
Gemessen am eigenen Bruttoinlandsprodukt (BIP) trägt Norwegen mit 0,098 Prozent seines BIP derzeit am meisten zur humanitären Hilfe der UNO bei. Es folgen Schweden, Irland, die Niederlande, Luxemburg und die Schweiz.

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