McCain auf Augenhöhe mit Obama und Clinton

Aufholjagd

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McCain auf Augenhöhe mit Obama und Clinton

Der designierte republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain hat in Meinungsfragen gegen seine demokratischen Rivalen Barack Obama und Hillary Clinton kräftig aufgeholt und liegt nun praktisch gleichauf mit ihnen. Obama hatte im Februar noch einen Vorsprung von zehn Prozentpunkten vor McCain.

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Im Rennen der Demokraten liegt Obama bei 46 und Clinton bei 43 Prozent Zustimmung, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervorgeht. Die Erhebung zeigt auch, dass ein Viertel der Anhänger Obamas bei der Präsidentschaftswahl im November lieber für McCain stimmen würde als für Clinton, falls diese die Kandidatin der Demokraten wird. Das gleiche Prinzip gilt für ein Drittel der Clinton-Anhänger, die McCain den Vorzug vor Obama geben würde, falls dieser nominiert werden sollte.

Obama gewinnt Superdelegierte
US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama macht im Rennen um die Unterstützung der sogenannten Superdelegierten seiner Demokratischen Partei immer mehr Boden gut. Seine Konkurrentin Hillary Clinton hat einer Zählung des US-Senders MSNBC zufolge mittlerweile nur noch einen Vorsprung von etwa 30 solcher Amtsträger und Parteifunktionäre, die beim Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer nicht an die Vorwahl-Ergebnisse aus ihren Bundesstaaten gebunden sind. Im Jänner führte Clinton in diesem Vergleich noch mit 100 Stimmen.

Bislang kein Favorit bei den Demokraten
Weil die Vorwahlen der Demokraten bisher keinen klaren Favoriten ergeben haben, könnten die Superdelegierten den Ausschlag dafür geben, wen die Partei gegen den Republikaner John McCain in die Wahl im November schickt. Laut MSNBC haben sich bisher 256 dieser heftig umworbenen Delegierten auf Clinton festgelegt und 225 auf Obama. Mehr als 300 seien unentschlossen oder müssten noch benannt werden.

"Die Superdelegierten können sehen, wie Obamas Vorteile wachsen, und es ist ziemlich klar, dass es sehr schwierig für Clinton sein wird, ihn einzuholen", sagte der Politikwissenschaftler Steven Schier vom Carlton College in Minnesota. "Wenn Obama noch ein paar Siege einfährt, könnte das eine Fluchtbewegung werden."

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