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Erdbeben erschüttert Bondensee

Bodensee: Ehepaar von sinkendem Boot gerettet
© APA
Tief unter der Erde in der Region Bodensee gibt es erneut Aktivitäten. Die Messgeräte haben ein sehr schwaches Erdbeben aufgezeichnet, das für Menschen nicht spürbar war.
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Am Montag verzeichneten die Messgeräte des Landeserdbebendiensts Baden-Württemberg Erderschütterungen. Das Epizentrum lag in unmittelbarer Nähe zum Bodensee zwischen Radolfzell und Singen in rund 17 Kilometern Tiefe. Mit einer Stärke von 0,7 auf der Richterskala handelte es sich laut dem Dienst um ein sehr schwaches Erdbeben.

Klassifizierung von Erderschütterungen auf Richterskala

Das Ereignis fällt in den Bereich Mikro unter 2,0 auf der Skala. Solche Erschütterungen, wie jene bei Ertingen, werden meist nur von Geräten erfasst. Bei einer Magnitude zwischen 2,0 und 3,9 gelten sie als gering und führen selten zu Schäden.

Mögliche Schäden bei stärkere Erdbeben

Ab einer Magnitude von 4,0 bis 4,9 wird das Wackeln deutlich spürbar, wobei leichte Schäden an älteren oder schlecht konstruierten Gebäuden entstehen können. Moderate Beben zwischen 5,0 und 5,9 bringen mittlere bis schwere Schäden mit sich. Ab Magnitude 6,0 gelten sie als stark und typischerweise zerstörerisch.

Große Erdbewegungen und ihre Folgen

Werte zwischen 7,0 und 7,9 gelten als große Hauptbeben mit schweren Schäden über weite Regionen. Alles ab einer Magnitude von 8,0 und höher gilt als sehr großes Beben, das nahe dem Epizentrum eine nahezu vollständige Zerstörung bewirken kann.

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