Tödlicher Eingriff

Influencer stirbt nach Penis-Vergrößerung in Bangkok

Ein Mann steht in heller Sommerkleidung am Pool, umgeben von Palmen und Liegestühlen.
© Instagram/@ego2222
Ein vermeintlich harmloser Schönheitseingriff endete für einen 43-jährigen Influencer tödlich. Nach einer Penis-Vergrößerung in Bangkok kollabierte er.
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Thailand. In den frühen Morgenstunden des 6. März wurde der britisch-nigerianische Influencer und Unternehmer Igho "Tiny" Ubiribo in Bangkok für tot erklärt. Der 43-Jährige, der auf Instagram rund 186.000 Follower zählte und für seinen luxuriösen Lebensstil bekannt war, hatte sich Anfang März während eines Aufenthalts in Thailand einen sogenannten Penis-Filler spritzen lassen. Dabei wurden nach polizeilichen Ermittlungen 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain injiziert. Die genaue Klinik wurde bislang nicht öffentlich genannt.

Ubiribo brach bei Massage zusammen

Nach dem Eingriff kehrten Ubiribo und seine Ehefrau Danielle Simba Allen in ihr Hotel zurück und gönnten sich eine Massage. Dort verschlechterte sich sein Zustand plötzlich drastisch. Der 43-Jährige klagte über starke Brustschmerzen und brach mehrfach zusammen. Ein Rettungswagen brachte ihn daraufhin in das Sukhumvit Hospital in Bangkok, wo die behandelnden Ärzte den Verdacht auf eine lebensgefährliche Lungenembolie äußerten.

Ein Paar in auffälligen pinken Outfits posiert vor einem Pool mit Palmen im Hintergrund.
Igho Ubiribo mit seiner Frau Danielle Simba © Instagram/@ego2222

Dramatischer Notfall im Hotel

Für eine genaue Diagnose war eine Computertomografie geplant. Doch dazu kam es nicht mehr, da der Influencer noch vor der Untersuchung das Bewusstsein verlor. Die Ärzte kämpften über 100 Minuten lang um sein Leben, blieben jedoch erfolglos. Monate später untersuchten britische Gerichtsmediziner die genaue Todesursache des Unternehmers genauer.

Gerichtsmedizin klärt Ursache

In der Lunge des Verstorbenen fanden die Experten Material, das der injizierten Hyaluronsäure entsprach. Die Londoner Gerichtsmedizinerin Jean Harkin hielt in ihrem Abschlussbericht fest, dass Ubiribo infolge des kosmetischen Eingriffs starb. Als Todesursache wurde eine Lungenembolie nach einer Hyaluronsäure-Injektion in den Penis festgestellt. Fachärzte warnen seit Jahren vor den schweren Risiken solcher Eingriffe, die zu Infektionen, Gefäßverschlüssen und in seltenen Fällen zu lebensbedrohlichen Zwischenfällen führen können.

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