Alliierte
"Lächerlich": Trump schießt gegen die NATO
Er bezeichnete deren Beiträge für das Verteidigungsbündnis in einem Post auf der Plattform Truth Social als "lächerlich". Damit baut Trump Druck auf die NATO-Alliierten vor dem Gipfel auf, der am 7. und 8. Juli in der Türkei abgehalten wird. Trump listete in seinem Post mehrere Länder, darunter Deutschland, Großbritannien und Italien, sowie Finanzzahlen auf.
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Diese ähneln einem NATO-Bericht für das Jahr 2025 zu Verteidigungsausgaben, Trump nannte aber keine genaue Quelle. In Wahrheit stiegen die Ausgaben der europäischen Alliierten und Kanadas um 19,6 Prozent auf 574 Milliarden US-Dollar.
Trump wiederholt Kritik aus vergangenen Jahren
Dem US-Präsidenten ist es schon länger ein Dorn im Auge, dass die USA traditionell die höchsten Verteidigungsausgaben leisten, die der Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses zugutekommen. Die Kluft wird aber kleiner.
Auf dem NATO-Gipfel in Den Haag hatte sich das Bündnis auf Drängen Trumps dazu verpflichtet, die Verteidigungsausgaben in beispielloser Weise anzuheben. Die Alliierten legten sich auf das Ziel fest, spätestens ab 2035 jährlich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu investieren - so viel wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.
Hinzu kommt, dass die NATO-Zahlen alle Verteidigungsausgaben eines Landes umfassen. Es geht also nicht etwa nur um Truppen, die für NATO-Planungen vorgehalten werden.
Trump ist sauer auf NATO-Länder
Trump schrieb in seinem Post, dass die Vereinigten Staaten mit Abstand mehr Geld für die NATO ausgäben als jedes andere Land, um das Bündnis zu schützen, "ohne selbst einen Nutzen daraus zu ziehen". Ohnehin war der US-Präsident zuletzt schlecht auf europäische NATO-Länder zu sprechen, weil er Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormuz im Iran-Krieg angefordert hatte, die aber ausgeblieben war. Trump hatte Verbündete als "Feiglinge" bezeichnet.
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