Duell

Migrations-Krach: FPÖ geht auf ÖVP los

FPÖ-General Michael Schnedlitz
© APA/HERBERT NEUBAUER
Beim Thema Asyl und Migration kracht es zwischen Regierung und Opposition. Genauer gesagt, geht die FPÖ auf die Kanzler-Partei los: Streitthema Nummer eins: Syrer in Österreich.
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Der blaue General Michael Schnedlitz greift jetzt ÖVP-Innenminister Gerhard frontal an: "Karner verkauft eine Rückkehrwende, während gleichzeitig Tausende Schutzgewährungen ausgesprochen werden und mehr als 7.000 Syrien-Verfahren offen sind. Ein befristetes Rückkehrprogramm mit finanzieller Starthilfe ersetzt keine konsequente Asyl- und Rückführungspolitik. Der Innenminister muss erklären, welche Strategie hinter diesen Zahlen steht und wann der Verfahrensberg tatsächlich abgearbeitet wird."

Schnedlitz kritisiert die Bilanz des Innenministers. Der Freiheitliche fordert mehr Rückführungen nach Syrien: "Karner redet sein Versagen schön. Negative Entscheidungen müssen sofort vollzogen und Personen ohne Aufenthaltsrecht außer Landes gebracht werden. Schutz auf Zeit darf nicht durch Untätigkeit zum Dauerzustand werden. Auch nicht durch die Hintertür", so Schnedlitz weiter.

Ein Mann im Anzug spricht am Rednerpult des Bundesministeriums für Inneres bei einer Veranstaltung.
ABD0033_20260722 - BRAUNAU AM INN - ÖSTERREICH: ZU APA0122 VOM 22.7.2026 - Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) im Rahmen der Eröffnung des Polizeizentrums im Hitler-Geburtshaus in Braunau am Mittwoch, 22. Juli 2026. Nach jahrelangem Ringen um eine adäquate Nutzung wurde das Gebäude, das in rechtsextremen Kreisen als Wallfahrtsort gilt, umgebaut - äußerlich verändert und innerlich modernisiert. - FOTO: APA/MANFRED FESL © APA/MANFRED FESL

Straftäter und Gefährder

Der FPÖ geht es vor allem um Straftäter und Gefährder. Man fordert "transparente Zahlen" ein. Karner nennt Schnedlitz einen "Blender im Innenministerium."

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