Auf Crossover getrimmt

Schweden-SUV: Volvo V40 Cross Country

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Jetzt kommt der Premium-Kompakte auch in einer "Offroad"-Variante.

Volvo gibt auf dem Pariser Autosalon 2012 (ab 29. September) mächtig Gas. Im Zentrum steht dabei vor allem der neue V40 . Mit ihm bläst Volvo zur Attacke auf Audi A3 , BMW 1er und die neue A-Klasse von Mercedes. Nachdem die Schweden bereits verraten haben, dass in Paris die R-Design-Version des Kompakten präsentiert wird, zaubern sie nun mit dem V40 Cross Country eine weitere Variante aus dem Hut, die auf den aktuellen Kompakt-SUV-Boom aufspringt.

Schweden-SUV: Volvo V40 Cross Country
© Volvo

V40 im Offroad-Look. Unterfahrschutz und höhergelegtes Fahrwerk.

Design
Das Rezept ist bewährt und bereits von anderen Herstellern bekannt. Volvo nimmt die Normalversion des V40 und bestückt sie mit einigen Offroad-Features. Neben dem um vier Zentimeter höher gelegten Fahrwerk sticht vor allem der Unterfahrschutz vorne und hinten ins Auge. Hinzu kommen farblich abgesetzte Stoßfänger, neu angeordnetes Tagfahrlicht, ein Wabengrill und breite Seitenschweller. Gegen Aufpreis bietet Volvo bis zu 19 Zoll große Räder an. Ein Manko gibt es aber gegenüber den Konkurrenten. Wenn es der V40 Croos Country nämlich tatsächlich mit Q3, X1, Tiguan, CX-5 und Co. aufnehmen möchte, müsste das Allradangebot massiv ausgebaut werden. Laut den Entwicklern wird es den 4x4-Antrieb nämlich nur für den 254 PS starken-Top-Benziner (T5 AWD) geben.

Schweden-SUV: Volvo V40 Cross Country
© Volvo

Naturfarben sollen auch im Innenraum an den Offraod-Charakter erinnern.

Innenraum
Auch der Innenraum wurde dezent überarbeitet. Am stilvollen Grundlayout hat sich zwar nichts verändert, Zutaten wie diverse Naturtöne (Kupfer und Braun) heben jedoch die Wohlfühlatmosphäre. Die höhere Sitzposition erleichtert den Einstieg und verbessert die Übersicht. Da die Abmessungen kaum verändert wurden und auch der Radstand gleich bleibt, liegt das Platzangebot auf dem Niveau des normalen V40 - inklusive dessen kleinem Kofferraum. Dafür lässt sich die asymmetrisch im Verhältnis 40 zu 60 teilbare Rücksitzlehne sehr einfach umklappen. Ein Gepäcknetz ist ebenfalls serienmäßig an Bord.

In Sachen Sicherheit lässt Volvo beim V40 CC nichts anbrennen. Das normale Modell erhielt beim aktuellen NCAP-Crashtest die höchste Wertung, die jemals von einem Kompaktauto erreicht wurde. Auch dank seines serienmäßigen City Safety System und Fußgänger-Airbags. Die Offroad-Variante dürfte ähnlich abschneiden.

Motoren/Fahrwerk
Für den Cross Country steht das komplette Antriebsprogramm des V40 zur Verfügung. Die Motorenauswahl reicht vom D2-Dieseltriebwerk mit 115 PS (Normverbrauch von 3,8l/100 km) bis hin zur Spitzenmotorisierung T5 mit 254 PS. Basis-Benziner ist zunächst der aufgeladene 1,6-Liter-Vierzylinder mit 180 PS und 270 Nm (T4). Der 2.0-Liter D4-Diesel leistet 177 PS und stellt ein Drehmoment von 400 Nm bereit. In Österreich dürfte der D3 mit 150 PS (350 Nm) zum Volumenmodell avancieren.

Verfügbarkeit
Laut Volvo startet die Produktion des V40 CC im November. Die Auslieferung beginnt im Frühjahr 2013. Preise wurden noch nicht verraten. Pro Jahr sollen 17.000 Autos verkauft werden.

Noch mehr Infos über Volvo finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fotos vom Test des V40

Fotos vom Test des neuen Volvo V40 (2012)

Volvo schickt mit dem V40 einen Gegner für 1er BMW, Audi A3 und Mercedes A-Klasse in den Ring.

Beim Design und der Technik kann er mit dem deutschen Premium-Trio problemlos mithalten.

Vor allem am Heck kommt die Identität der Marke besonders deutlich zum Ausdruck.

Die dynamische Seitenansicht untermauert den sportlichen Anspruch.

Ein weiteres Highlight stellt die geschmackvolle und moderne Cockpit-Gestaltung dar.

Hier sticht vor allem der voll digitale Tacho ins Auge, der die wichtigsten Informationen in drei unterschiedlichen Designs darstellen kann.

Die schwebende Mittelkonsole sieht zwar auch chic aus, ist aber mit vielen kleinen Knöpfen versehen.

Materialien und Verarbeitungsqualität erfüllen den Premium-Anspruch.

Vier Erwachsene werden sehr komfortabel von A nach B chauffiert.

Der Kofferraum lässt sich einfach erweitern. Eine komplett ebene Ladefläche entsteht aber nicht.

Volvo bietet den V40 zunächst mit drei Benzinern und drei Dieselmotoren an. Die Selbstzünder leisten 115 (D2); 150 (D3) und 177 PS (D4), die Benziner bringen es auf 150 (T3), 180 (T4) und 254 PS (T5).

Als erstes Serienauto verfügt der V40 über einen Fußgängerairbag, der das Verletzungsrisiko beim Aufprall deutlich reduzieren kann.

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Fotos vom Test des neuen Volvo V40 (2012)

Volvo schickt mit dem V40 einen Gegner für 1er BMW, Audi A3 und Mercedes A-Klasse in den Ring.

Beim Design und der Technik kann er mit dem deutschen Premium-Trio problemlos mithalten.

Vor allem am Heck kommt die Identität der Marke besonders deutlich zum Ausdruck.

Die dynamische Seitenansicht untermauert den sportlichen Anspruch.

Ein weiteres Highlight stellt die geschmackvolle und moderne Cockpit-Gestaltung dar.

Hier sticht vor allem der voll digitale Tacho ins Auge, der die wichtigsten Informationen in drei unterschiedlichen Designs darstellen kann.

Die schwebende Mittelkonsole sieht zwar auch chic aus, ist aber mit vielen kleinen Knöpfen versehen.

Materialien und Verarbeitungsqualität erfüllen den Premium-Anspruch.

Vier Erwachsene werden sehr komfortabel von A nach B chauffiert.

Der Kofferraum lässt sich einfach erweitern. Eine komplett ebene Ladefläche entsteht aber nicht.

Volvo bietet den V40 zunächst mit drei Benzinern und drei Dieselmotoren an. Die Selbstzünder leisten 115 (D2); 150 (D3) und 177 PS (D4), die Benziner bringen es auf 150 (T3), 180 (T4) und 254 PS (T5).

Als erstes Serienauto verfügt der V40 über einen Fußgängerairbag, der das Verletzungsrisiko beim Aufprall deutlich reduzieren kann.

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