Allied Irish Banks streicht 2.000 Stellen

Nach Milliardenverlust

Allied Irish Banks streicht 2.000 Stellen

Der Jahresverlust hatte sich zuvor auf 10,4 Mrd. Euro vervierfacht.

Die de facto verstaatlichte Allied Irish Banks (AIB) streicht nach einem Milliardenverlust 2.000 Stellen. Der Großteil des Stellenabbaus solle auf freiwilliger Basis erreicht werden, kündigte AIB-Chef David Hodgkinson am Dienstag an. Zuvor hatte die Bank einen Jahresverlust in Höhe von 10,4 Mrd. Euro ausgewiesen - mehr als das Vierfache als ein Jahr zuvor. Die Bank beschäftigt mehr als 15.000 Menschen in Irland und Großbritannien. Der Stellenabbau soll über dieses und kommendes Jahr verteilt werden.

   Nach den Vorstellungen der irischen Regierung soll die AIB künftig eine der zwei großen Banken des Landes sein. Die Politik will den Sektor radikal schrumpfen. Von einst sechs Instituten bleiben dann nur noch zwei.

   AIB-Aktien gaben im frühen Handel um elf Prozent nach.