Vor allem Jugendliche nützen AMS-Weiterbildung

AMS: Budget reicht für aktive Arbeitsmarktpolitik

Das AMS hat heuer ausreichend Geld für Schulungen und Beschäftigungsprogramme. Es sei richtig, dass das dafür vorgesehene Budget von knapp über einer Milliarde Euro 2009 zur Gänze ausgeschöpft worden sei, sagte eine AMS-Sprecherin. Das bedeute aber keineswegs, dass dem AMS das Geld für Schulungen ausgehe, denn man habe das entsprechende Budget für 2010 aufgestockt.

Für das laufende Kalenderjahr stünden 1,22 Mrd. Euro für AMS-Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung, was ein Rekordniveau bedeute, so die Sprecherin.

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sei es besonders notwendig, das Angebot an Schulungen und Beschäftigungsprogrammen für Jobsuchende weiter aufzustocken. So habe man die Zahl der Schulungsteilnehmer bereits von 2008 auf 2009 um fast 27 Prozent auf durchschnittlich rund 64.100 Personen pro Monat erhöht. Da die Arbeitslosigkeit weiter steige, werde die Zahl der Personen, die an Schulungsmaßnahmen des AMS teilnehmen, auch 2010 steigen, ließ das AMS mitteilen.

Zuvor hatte ein APA-Rundruf in den Bundesländern ergeben, dass der Zuwachs an Schulungsteilnehmern die dafür vorgesehenen AMS-Gelder zur Neige gebracht hatten. Insbesondere arbeitssuchende Jugendliche versuchen als Konsequenz der Wirtschaftskrise, mit vom AMS ermöglichter Weiterbildung der Perspektivenlosigkeit zu entkommen. Rekordteilnehmerzahlen an Arbeitslosen in Schulungen wurden 2009 in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark verzeichnet.