Atomkrise in Japan lässt Europa mit deutlichen Verlusten schließen

Die europäischen Leitbörsen haben die Sitzung am Dienstag mit erheblichen Kursverlusten beendet. Der Euro-Stoxx-50 schloss mit einem Minus von 2,38 Prozent bei 2784,20 Punkten. Nachdem im frühen Handel die wichtigsten Indizes erheblich an Boden verloren hatten, schien sich die Lage im Verlauf doch etwas zu beruhigen und die Verluste konnten zum Teil wettgemacht werden.

Die Vorgaben aus Fernost hatten sich an den internationalen Märkten dramatisch ausgewirkt. Die Katastrophe in Japan ließ das Tagesgeschäft verblassen, kommentierten Experten. Selbst die Zinsentscheidung der US-Notenbank gerate an den Märkten zusehends in den Hintergrund. Der Tokioter Aktienmarkt hatte den Handelstag mit einem Minus von mehr als zehn Prozent beendet. Ein Analyst sprach von "Panikverkäufen" und von erheblichem Vertrauensverlust der Anleger. Zu den größten Verlierern zählten vorwiegend Versorger-Titel. Die Atomkrise in Japan setzte die Strombranche stark unter Druck.