Briten müssen Wachstumsprognose nach unten korrigieren

Die wirtschaftliche Situation in Großbritannien hat sich erneut eingetrübt. Die Arbeitslosenquote stieg im Zeitraum von Juli bis September auf 8,3 Prozent. Insgesamt waren 2,62 Mio. Menschen ohne Job, davon rund eine Million junge Leute, teilte die nationale Statistikbehörde (ONS) mit.

Gleichzeitig korrigierte die britische Zentralbank ihre Wachstumsprognose deutlich nach unten. Für das laufende Jahr würden statt 1,5 Prozent nur noch 1,0 Prozent Wachstum erwartet, sagte Zentralbankchef Mervyn King. Auch im Olympiajahr 2012 sei kein höheres Wachstum zu erwarteten, nachdem die Bank zuvor noch mit 2,2 Prozent gerechnet hatte.

Am Vortag hatte die Bank die Inflationsrate mit 5,0 Prozent angegeben und damit nur etwas niedriger als im Vormonat (5,2 Prozent). Allerdings erwarten die Konjunkturexperten einen deutlichen Abfall der Preissteigerung im Jahr 2012, nachdem die 2011 erhöhte Mehrwertsteuer sowie Erhöhungen bei den Energiepreisen im nächsten Jahr nicht mehr wirksam werden dürften.

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