Britische Notenbank hält Kurs in Geldpolitik

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Die Bank von England drückt das geldpolitische Gaspedal vorerst nicht weiter durch. Trotz der dritten Rezession in drei Jahren, die auf Großbritannien derzeit zurollt, werden die zur Stimulierung der Wirtschaft gedachten Anleihekäufe zunächst nicht ausgeweitet, teilte die britische Zentralbank am Donnerstag in London mit. Auch der Leitzins bleibt bei 0,5 Prozent.

Die Notenbank hat in den vergangenen Jahren für insgesamt 375 Mrd. Pfund (442 Mrd. Euro) Staatsanleihen gekauft. Der im Sommer turnusmäßig aus dem Amt scheidende Gouverneur Mervyn King will noch etwas drauflegen, allerdings konnte er sich damit bisher im geldpolitischen Rat nicht durchsetzen. King will mit dem Geld die darbende Wirtschaft des Vereinigten Königreichs ankurbeln - bisher ohne Erfolg.

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