conwert fuhr im ersten Halbjahr herben Verlust ein

Der börsenotierte Immobilienkonzern conwert hat im ersten Halbjahr laut Finanzbericht 2014 23,1 Mio. Euro Verlust eingefahren, nach 19,1 Mio. Gewinn in der Vorjahresperiode. Maßgeblich dazu beigetragen hat ein Verlust von 73,1 Mio. Euro im Finanzergebnis, mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr (34,1 Mio. Euro). Aber auch operativ (EBIT) sank der Gewinn um ein Viertel von 63,7 auf 47,1 Mio. Euro.

In der zweiten Jahreshälfte will sich conwert auf die Integration der 2013 erworbenen Portfolios von KWG und GE konzentrieren, schreibt das Unternehmen in einer Aussendung. Wenn der Verkauf von Immobilien in CEE gut über die Bühne geht, sollen ab 2015 in Deutschland wieder Wohnimmobilien zugekauft werden. "Dies ist vor dem Hintergrund der nach wie vor schwachen Immobilienmärkte in CEE herausfordernd" meint conwert selber, dennoch sollen bis Jahresende Verkaufserlöse von rund 150-200 Mio. Euro erzielt werden. Die Verkaufsmarge werde aber "wenn überhaupt nur gering ausfallen". Mittelfristig sollen 80 Prozent der Flächen in Deutschland und 20 Prozent in Österreich gehalten werden, der Anteil der Gewerbeimmobilien soll auf 20 Prozent fallen. Zu den sechs Kernmärkten zählen weiterhin Wien, Berlin, Potsdam, Dresden, Leipzig und Nordrhein-Westfalen.

Im ersten Halbjahr stiegen die Vermietungserlöse um 7,1 Prozent auf 121,2 Mio. Euro (113,2 Mio. Euro), vor allem wegen der Konsolidierung des von GE Capital Real Estate Deutschland erworbenen Wohnimmobilienportfolios im vierten Quartal 2013.

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