Deripaska vorerst mit nur 17 % bei Strabag zurück

Das zum Deripaska-Imperium gehörende Rasperia Trading Ltd. kauft nur 17 Prozent der Anteile am heimischen Baukonzern Strabag zurück. 25 Prozent hatte der Investor an die Haselsteiner Gruppe und Raiffeisen/Uniqa Gruppe übertragen und für die restlichen acht Prozent hat Deripaska eine Optionsverlängerung bis 15. Juli 2014 erhalten.

Das zum Deripaska-Imperium gehörende Rasperia Trading Ltd. kauft nur 17 Prozent der Anteile am heimischen Baukonzern Strabag zurück. 25 Prozent hatte der Investor an die Haselsteiner Gruppe und Raiffeisen/Uniqa Gruppe übertragen und für die restlichen acht Prozent hat Deripaska eine Optionsverlängerung bis 15. Juli 2014 erhalten.

Im Gegenzug erhält die Strabag eine 26-prozentige Beteiligung am führenden russischen Straßenbaukonzern Transstroy mit einem Umsatz im Jahr 2009 von 39 Mrd. Rubel (899 Mio. Euro), der zum Deripaska-Imperium Basic Element gehört. Dafür leistet die Strabag eine Anzahlung von 70 Mio. Euro. Der endgültige Kaufpreis soll nach einer Due-Diligence des Bauunternehmens festgelegt werden.

"Bis 2020 könnte Russland einer der drei größten Märkte für die Strabag-Gruppe werden. Die Minderheitsbeteiligung an Transstroy ist der nächste Schritt auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen", erklärte Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner.