Deutsche Erzeugerpreise mit stärkstem Anstieg seit knapp zwei Jahren

Die Produzenten von Energie, Lebensmitteln und anderen gewerblichen Erzeugnissen haben ihre Preise im September so stark angehoben wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Die Erzeugerpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,9 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Produzenten von Energie, Lebensmitteln und anderen gewerblichen Erzeugnissen haben ihre Preise im September so stark angehoben wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Die Erzeugerpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,9 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit.

"Das ist der stärkste Anstieg seit Dezember 2008 mit 4,0 Prozent", sagte eine Statistikerin. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise um 0,3 Prozent an.

Teurer wurden vor allem Energieprodukte. Leichtes Heizöl kostete 31,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für Benzin und Diesel wurden 10,6 Prozent mehr verlangt. Auch Metalle und chemische Grundstoffe wurden erheblich teurer, ebenso einige Nahrungsmittel: Für Butter wurden 54,1 Prozent mehr verlangt, für Öle und Fette 26,0 Prozent mehr.

Die Produzentenpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation, weil der Handel höhere oder niedrigere Einkaufskosten zum Teil an seine Kunden weitergibt.

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