ZEW - Börseprofis erwarten schwächeres Wachstum in Deutschland - TM

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Das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelte Konjunktur-Barometer sank im Oktober zum sechsten Mal in Folge. Die deutsche Wirtschaft könne ihr hohes Wachstumstempo vom zweiten Quartal wohl nicht halten. Das Bruttoinlandsprodukt hatte im Frühjahr mit einem Anstieg um 2,2 Prozent so stark zugelegt wie noch nie.

Das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelte Konjunktur-Barometer sank im Oktober zum sechsten Mal in Folge. Die deutsche Wirtschaft könne ihr hohes Wachstumstempo vom zweiten Quartal wohl nicht halten. Das Bruttoinlandsprodukt hatte im Frühjahr mit einem Anstieg um 2,2 Prozent so stark zugelegt wie noch nie.

Der private Konsum werde treibende Kraft des Wachstums sein. "Volle Auftragsbücher sorgen für eine gute Stimmung, die Industrieproduktion wächst, und der deutsche Aufschwung erreicht den Konsumenten", so ein Konjunkturexperte. "Allerdings wissen die Analysten um die nachlassende Nachfrage aus dem Ausland und die schwierige Position des Euro in der aktuellen Währungsdiskussion."

Der Index der ZEW-Konjunkturerwartungen ging im Oktober auf minus 7,2 Punkte von minus 4,3 Zählern im Vormonat zurück. Das Barometer der aktuellen Wirtschaftslage stieg um 12,7 auf 72,6 Punkte. An den Märkten wurden die Zahlen als positives Signal für die Wirtschaft bewertet.

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