IT-Infrastruktur aus einer Hand geplant

Microsoft und HP planen Komplettlösungen

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Microsoft und Hewlett-Packard wollen Unternehmen künftig gemeinsam Komplettlösungen für ihre IT-Infrastruktur aus einer Hand anbieten. Dafür wollen die Partner insgesamt 250 Mio. Dollar (172 Mio. Euro) in den kommenden drei Jahren investieren, teilten die US-Konzerne mit. Mit speziell aufeinander abgestimmter Hardware und Software sowie zusätzlichen Produkten und Service-Angeboten könnten Kunden künftig Zeit und Geld sparen, sagte Marcel Schneider, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland.

Die Partner wollen Lösungen sowohl für große Rechenzentren als auch für kleine und mittelgroße Unternehmen anbieten. Derzeit fielen in den IT-Abteilungen der Unternehmen knapp 70 Prozent der Kosten allein für die Wartung und den Betrieb der Infrastruktur an, sagte Schneider. Inzwischen habe vor allem der Mittelstand schwer mit technologischem "Wildwuchs" zu kämpfen und müsse allein für dessen Beseitigung 35 Mrd. Dollar investieren.

Die Komplettlösungen für Datenmanagement und Virtualisierung, die die Unternehmen künftig entwickeln und weltweit vertreiben wollen, sollen sich einfacher und deutlich schneller in die IT-Umgebungen integrieren lassen. Da die Komplexität der IT-Systeme in den Unternehmen erheblich zugenommen habe, seien Standard-Lösungen unter den Kunden zunehmend stark nachgefragt, sagte Volker Smid, Geschäftsführer von Hewlett-Packard Deutschland.

Zudem habe die Wirtschaftskrise den Trend zur Virtualisierung und der Auslagerung von Datenbeständen ins Internet (Cloud Computing) befeuert, sagte Schneider. Auch dadurch habe sich die Nachfrage schneller entwickelt als ursprünglich angenommen.

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