Der griechische Sog zieht den Euro nach unten

Euro kaum erholt von Jahrestief

Der Euro hat sich am Mittwoch nur leicht von seinen kräftigen Kursverlusten vom Vortag nach den Herabstufungen der Kreditwürdigkeit Griechenlands und Portugals erholt. Die Gemeinschaftswährung kostete in der Früh 1,3185 Dollar. Der Dollar war damit 0,7583 Euro wert. Am Dienstag war der Euro mit 1,3146 Dollar zeitweise auf den tiefsten Stand seit knapp einem Jahr gesunken.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag noch auf 1,3290 (Montag: 1,3321) Dollar festgesetzt. Gegen 22.00 Uhr notierte die europäische Gemeinschaftswährung am Dienstag in New York bei 1,3182 Dollar und damit auf dem tiefsten Stand seit rund einem Jahr.

Nach der Herabstufung hatte sich der Abwärtssog für den Euro verstärkt. Im Mittelpunkt stehe nun das Krisentreffen der deutschen Bundeskanzlerin Merkel mit EZB-Präsident Trichet und IWF-Chef Strauss-Kahn in Berlin.