Europas Börsen schließen mehrheitlich im Minus

Die europäischen Aktienmärkte haben die Sitzung am Mittwoch nach weitgehend freundlichem Verlauf mehrheitlich mit leichten Kursverlusten beendet. Der Euro-Stoxx-50 ermäßigte sich um 0,30 Prozent und schloss bei 2.512,11 Zählern.

Im Blickpunkt stand zur Wochenmitte eine neue massive Geldspritze der Europäischen Zentralbank (EZB). Insgesamt liehen sich Europas Kreditinstitute die Rekordsumme von 529,5 Mrd. Euro für drei Jahre, wie die EZB mitteilte. 800 Banken fragten das Geld nach. Am Nachmittag rückten zudem neue US-Konjunkturdaten sowie Aussagen von Fed-Chef Bernanke im Finanzausschuss des Repräsentantenhauses in den Fokus.

Am späteren Nachmittag drehten dann einige europäische Indizes im Sog der Wall Street leicht ins Minus. Auch der Euro rutschte gegen den US-Dollar ab. Der Bank-Sektor in Europa zeigte kein klares Bild. So zogen in Mailand die Titel der UniCredit um 1,72 Prozent auf 3,906 Euro an, während Intesa Sanpaolo 0,88 Prozent auf 1,461 Euro verloren.