Europas Leitbörsen im Frühhandel einheitlich in der Verlustzone

Die Leitbörsen in Europa haben am Donnerstag im frühen Handel einheitlich mit Verlusten tendiert. Um 10.45 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 5.957,03 Punkten, das entspricht einem Minus von 37,44 Einheiten oder 0,62 Prozent. In London sank der FT-SE-100 32,8 Einheiten oder 0,60 Prozent auf 5.409,03 Zähler. Der Euro-Stoxx-50 verlor 16,25 Einheiten oder 0,69 Prozent auf 2.355,90 Punkte.

Nach einem verhaltenen Start, drehten die meisten europäischen Börsen zwar noch kurzzeitig in die Gewinnzone, mit den jüngsten Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) rutschten die Leitindizes dann aber doch deutlich ab. Nach Einschätzung der Notenbanker dürfte die Konjunktur im Euroraum im zweiten Halbjahr 2011 deutlich abkühlen. Zudem verweist die Notenbank auf ungünstigere Finanzierungsbedingungen. Bankenwerte hatten sich im frühen Handel mit deutlichen Aufschlägen noch an die Spitze des EuroStoxx-50 gesetzt, im Verlauf rutschten BNP Paribas 2,83 Prozent ab, Deutsche Bank sanken 0,77 Prozent.