EZB hält die Zinsen im Euro-Raum konstant
Unsicher sind sich die Experten allerdings, ob die geldpolitischen Zügel bereits im Oktober oder erst im Dezember gestrafft werden. Nach den letzten EZB-Prognosen wird die Inflation getrieben von einem Schub bei den Energie- und Rohstoffpreisen im laufenden Jahr: Die Teuerung stieg auf 2,6 Prozent (Spanne: 2,5 bis 2,7).
Die Rate liegt damit deutlich über der Warnschwelle der Notenbank, die bei Teuerungsraten bis knapp unter 2,0 Prozent die Preisstabilität gewahrt sieht. Höhere Zinsen verteuern jedoch Kredite. Daher könnten sie Gift sein für die lahmende Wirtschaft von Krisenländern wie Griechenland oder Portugal.
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