Nikkei verliert sechs Prozent

2. Verlusttag in Folge

Börse Tokio schließt etwas schwächer

Nikkei-225 Index verlor 50,48 Punkte oder 0,33% auf 15.076,08 Zähler.

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Mittwoch etwas schwächer geschlossen. Der Nikkei-225 Index schloss mit einem Minus von 50,48 Punkten oder 0,33 Prozent bei 15.076,08 Zählern. Der Topix Index gab um 3,43 Punkten oder 0,28 Prozent auf 1.233,43 Einheiten nach. 741 Kursgewinnern standen 743 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 150 Titel.

An der japanischen Börse gab es damit den zweiten Verlusttag in Folge zu sehen. Die stärksten Kursverluste mussten Werten aus dem Versicherungsbereich hinnehmen. Exportwerte litten wieder einmal unter einem etwas höheren Yen-Kurs.

Die Aktie des Versicherers NKSJ Holdings schwächte sich um 2,2 Prozent. Die Papiere des Kameraherstellers Canon gaben 0,6 Prozent nach. Nissan Motor gingen leicht um 0,3 Prozent zurück.

Einen Kurssprung von 7,6 Prozent absolvierten die Anteilsscheine von Sharp. Das Unternehmen geht eine Kooperation mit Hewlett-Packard im Bereich Fotokopierern ein.

Die Papiere von Daiichi Sankkyo brachen hingegen um 3,9 Prozent ein. Die Titel des Pharmaunternehmens litten unter einer negativen Einschätzung von Analysten zu einem Medikament von Daiichi.

Sony verbilligten sich um ein Prozent. Das Unternehmen berichtete, dass einige PlayStation 4 auf dem Transportweg nach Nordamerika beschädigt worden waren.

Ins Blickfeld rückten zudem auch Konjunkturmeldungen. Der schwache Yen und eine weltweit anziehende Nachfrage haben Japan den stärksten Export-Anstieg seit mehr als drei Jahren beschert. Die Ausfuhren im Oktober stiegen binnen Jahresfrist um 18,6 Prozent. Das war der stärkste Zuwachs seit Juli 2010. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 16,5 Prozent gerechnet. Im September hatten die Exporte um 11,5 Prozent zugelegt. Die Importe stiegen um 26,1 Prozent und damit ebenfalls stärker als erwartet. Das liegt unter anderem an der Einfuhr fossiler Brennstoffe, die Japan nach der Abschaltung seiner Atomkraftwerke im Zuge der Fukushima-Katastrophe 2011 benötigt.