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Börse Tokio schließt mit leichtem Plus

Etwas nachlassende Sorgen über die finanzpolitische Stabilität Europas haben dem japanischen Aktienmarkt am Mittwoch ein leichtes Plus beschert. Am Vortag hieß es, das von einer schweren Haushaltskrise betroffene Griechenland könne auf Hilfe der anderen Euro-Länder hoffen.

In Japan sind die Aufträge des privaten Sektors für Maschinen im Dezember kräftig gestiegen. Auf Monatssicht legten die Neuaufträge ohne Schiffe und Kraftwerksgeschäfte (Kern-Aufträge) deutlich um 20,1 % zu. Damit wurden Markterwartungen von plus 8 % klar übertroffen. Im Vormonat waren die Orders allerdings noch stark um 11 % gesunken.

Die Aktien von Toyota konnten um 0,4 % auf 3.390 Yen zulegen. Einige Marktteilnehmer sagten, die Papiere hätten einen Boden erreicht, obwohl es eine neue Rückrufaktion gab. Dagegen mussten Honda-Titel angesichts von Plänen Fahrzeuge zurückzurufen, Abschläge von 1,6 % auf 3.010 Yen hinnehmen. Wegen Problemen mit einem Seitenairbag tauscht Honda in Hunderttausenden Fahrzeugen ein Bauteil aus. Weil der Gasgenerator den Luftsack mit zuviel Druck aufbläst, kann eine Abdeckung reißen und den Fahrer im schlimmsten Fall tödlich verletzen. Betroffen ist unter anderen der Accord und Civic.

Nippon Yusen, Japans größte Schifffahrtsgesellschaft, gewannen um 2,76 % auf 335 Yen. Die Reederei profitierte von Hoffnungen das globale wirtschaftliche Wachstum könnte dem internationalen Transport zugutekommen. Vom schwachen Yen profitierte der Kamera-Hersteller Nikon. Die Titel stiegen um 5,61 % auf 1.863 Yen. Komatsu stiegen um 3,2 % auf 1.784 Yen, Hitachi Construction Machinery kletterten um 1,7 % auf 1.908 Yen. Makita stiegen um 2,7 % auf 2.910 Yen.