Delle für den ATX: Minus 3,3 %

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Wien korrigierte am Dienstag bei gutem Volumen bei mehreren Titeln kräftig.

Der ATX startete nach dem verlängerten Wochenende mit deutlichen Abschlägen in die Woche. "Der Wiener Markt scheint die Vortagesverluste nachzuholen", kommentierte ein Händler.

Am Montag waren die internationalen Börsen auf breiter Front unter Druck geraten, zeigten heute jedoch kein klares Bild. 17.30 Uhr: Dow +0,59 %, DAX -0,12 %, FTSE +0,38 %, CAC-40 +0,15 %.

"Einige Titel, die zuletzt gut gelaufen sind, gerieten heute auf die Abschussliste", berichtete ein Händler. Kurz nach der Eröffnung sackte der Leitindex um fast 4 % ab, konnte dann die Abschläge aber etwas eingrenzen.

voestalpine brachen im Frühhandel um mehr als 12 % ein, konnte dann aber wieder etwas an Boden gutmachen und schlossen um 6,55 % tiefer bei 23,83 Euro. Wienerberger gingen um 6,67 % schwächer bei 13,57 Euro aus dem Handel.

Verbund schlossen mit einem Minus von 3,02 % auf 31,80 Euro. Der Versorger hat in den ersten 9 Monaten wie erwartet weniger verdient. Auch für das Gesamtjahr geht der Verbund von einem Ergebnis-Rückgang aus, will aber an der Dividendenpolitik festhalten.

In einem schwachen europäischen Sektor mussten auch die heimischen Bankwerte Federn lassen. Raiffeisen International verloren 5,97 % auf 42,50 Euro. Erste Group gaben um 4,55 % auf 28,50 Euro nach. Keefe, Bruyette & Woods hat die Einstufung für die Erste-Titel von "market perform" auf "underperform" und das Kursziel von 27 auf 24 Euro zurückgenommen.

Bei den Versicherern zeigten sich Vienna Insurance mit einem Minus von 2,58 % auf 41,10 Euro. "Hier gibt es heute jedoch den Abschlag einer Sonderdividende zu berücksichtigen", hieß es von einem Marktteilnehmer.

Immofinanz fielen 7,86 % auf 2,58 Euro. Im Zuge der Vorarbeiten für eine mögliche Kapitalerhöhung sei das Konzernergebnis des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2009/10 überprüft und von 100,9 auf 136,2 Mio. Euro nach oben korrigiert worden, teilte die Gesellschaft mit.

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