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Dow Jones gewinnt 1,38 Prozent

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Der Dow Jones Industrial Index stieg um 237,77 Punkte oder 1,38 Prozent.

Die New Yorker Börse hat am Montag nach einer sehr schwachen Vorwoche deutlich im Plus geschlossen. In der vergangenen Handelswoche hatte der US-Leitindex seiner zuvor kräftigen Erholung Tribut gezollt und um mehr als dreieinhalb Prozent nachgegeben.

Der Dow Jones Industrial Index stieg um 237,77 Punkte oder 1,38 Prozent auf 17.483,01 Einheiten. Der S&P-500 Index gewann 30,15 Punkte oder 1,49 Prozent auf 2.053,19 Zähler. Der Nasdaq Composite Index legte 56,73 Einheiten oder 1,15 Prozent auf 4.984,62 Zähler zu.

Trotz des Schocks über die Terror-Attacken von Paris sei die Reaktion der Finanzmärkte moderat, sagte ein Börsianer. Hier stelle sich in erster Linie die Frage nach den wirtschaftlichen Folgen. Analyst Malcolm Barr von der US-Bank JPMorgan geht davon aus, dass die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Tragödie begrenzt und kurzfristig bleiben dürften.

Kursverluste gab es vor allem bei den Aktien von Unternehmen, die unter einer Verunsicherung der Verbraucher infolge der Attacken von Paris leiden könnten, wie etwa Fluggesellschaften. Die Papiere von Delta Air Lines fielen um 2,16 Prozent, die Anteilsscheine von American Airlines um 1,43 Prozent und die Aktien der United Continental Holdings verloren 1,28 Prozent.

Auch Aktien anderer Unternehmen aus der Reisebranche gerieten unter Druck. So büßten die Papiere des Kreuzfahrtriesen Carnival 1,51 Prozent und die Anteilsscheine des Online-Reisebüros Expedia 2,13 Prozent ein.

Ansonsten lieferte eine mögliche Megafusion in der Hotel-Industrie Gesprächsstoff. Die Kette Marriott International will den Konkurrenten Starwood Hotels für rund 12 Milliarden US-Dollar schlucken. Pro Starwood-Aktie bietet Marriott 0,92 Dollar in eigenen Aktien und zwei Dollar in bar. Diese Konditionen überzeugten die Anleger zunächst nicht. Die Starwood-Papiere büßten 3,6 Prozent ein. Die Anteilsscheine von Marriott erhöhten sich um 1,35 Prozent.

Ölwerte, die zuletzt deutlich unter Druck gestanden hatten, zählten zu den größten Gewinnern im Dow Jones Industrial. Die Papiere von ExxonMobil und Chevron Corp. erholten sich um 3,59 bzw. 3,12 Prozent.

Für die Anteilsscheine des Netzwerkausrüsters Cisco ging es 2,21 Prozent nach oben. Das Unternehmen und sein schwedischer Branchenkollege Ericsson dementierten einen Bericht über mögliche Fusions- oder Übernahmeverhandlungen.

Der US-Kabelriese Liberty Global greift nach der britischen Cable & Wireless Communications. Der Deal soll einen Wert von rund 5,3 Milliarden Dollar haben. Die Papiere von Liberty Global schlossen mit minus 2,16 Prozent.
 

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