Boerse

US-Börsen

Dow Jones kaum bewegt

Der Handelstag gestaltete sich nachrichtenarm und umsatzschwach.

Die New Yorker Aktienbörsen haben sich am Donnerstag vor Weihnachten nur wenig bewegt. Der Dow Jones Industrial Index stieg leicht um 14,00 Punkte oder 0,12 Prozent auf 11.573,49 Einheiten. Der S&P-500 Index verlor hingegen 2,07 Punkte (minus 0,16 Prozent) auf 1.256,77 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel ebenfalls leicht um 5,88 Einheiten oder 0,22 Prozent auf 2.665,60 Zähler.

Handelstag: Nachrichenarm und umsatzschwach
Der Handelstag gestaltete sich nachrichtenarm und umsatzschwach. Die Indizes tendierten in einer äußerst engen Bandbreite. Gemischt ausgefallene Konjunkturdaten konnten die Märkte weder in eine Richtung lenken noch nachhaltige Impulse verleihen. Die Nasdaq-Indizes litten unter schwachen Zahlen und einem enttäuschenden Ausblick des Technologie-Konzerns Micron. Die Micron-Aktie fiel um 4,11 Prozent auf 7,94 Dollar.

Die Aktienmärkte sind zu schnell wieder hoch gekommen, sodass sich viele Leute schon fragen, wann es das nächste Mal wieder kräftig nach unten geht, meinte ein Analyst. Obwohl der Optimismus in Aktienkäufe angestiegen ist, trauen sich viele Marktteilnehmer nicht auf steigende Kursnotierungen zu setzen, fügte ein anderer hinzu.

Auftragseingänge langlebiger Güte gesunken
Die Auftragseingänge langlebiger Güter waren im November überraschend deutlich gesunken, während die Ausgaben der privaten Haushalte stärker als erwartet gestiegen waren. Das von der Universität von Michigan ermittelte Konsumklima im Dezember hatte sich etwas stärker als zunächst ermittelt aufgehellt.

Die Verkäufe neuer Häuser sind im November nicht so stark wie erwartet gestiegen. Vor dem Hintergrund dieser Nachrichten zogen die Anteilsscheine vieler Grundstücksentwickler deutlich nach unten. Lennar verbilligten sich um 4,17 Prozent auf 18,17 Dollar, D.R. Horton büßten 3,01 Prozent auf 11,91 Dollar ein und KB Home gaben 4,22 Prozent auf 13,61 Dollar ab.

Gut gesucht präsentierten sich Werte aus der Ölbranche. Das "schwarze Gold" ist über die Marke von 91 Dollar gestiegen - den höchsten Stand seit Oktober 2008. Chevron kletterten um 0,85 Prozent auf 90,68 Dollar und Exxon Mobil rückten um 0,55 Prozent auf 73,20 Dollar vor. Abgeschlagen am Dow-Ende schlossen hingegen die Papiere der Bank of America (minus 2,39 Prozent auf 13,06 Dollar). Die Bank ging als Verlierer aus einem Rechtsstreit heraus.

An vorderster Front des Kurszettels waren die Papiere von Alcoa (plus 1,32 Prozent auf 15,34 Dollar) ein Blickfang. Der größte US-Aluminiumproduzent dürfte im nächsten Jahr zu einem Preis von 22 Dollar je Aktie gekauft werden, so das Nachrichtenblatt "TheStreet.com". Ein Alcoa-Sprecher wollte über "Spekulationen" keine Auskunft geben.