EZB-Rat hält aktuelles Zinsniveau für angemessen

Euro im frühen Handel etwas höher

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EUR-USD: Freundlich gegenüber dem Richtkurs vom Freitag und knapp behauptet gegenüber dem späten Devisengeschäft in New York. Gegenüber den Richtwerten von Pfund und Franken tendierte der Euro gut behauptet. Zum Yen konnte er sich etwas deutlicher steigern.

Marktteilnehmer rechnen mit einem sehr ruhigen Geschäft zum Wochenauftakt und verwiesen auch auf den heutigen US-Feiertag. Die Gemeinschaftswährung rutschte bis in die Region bei 1,3580 Dollar ab, konnte sich dann aber wieder recht rasch erholen und bewegt sich aktuell im Bereich von 1,3615 Dollar. Auch von konjunktureller Seite sei heute mit keinen nennenswerten Impulsen zu rechnen, hieß es weiter.

Um 9 Uhr hielt der US-Dollar gegen den Euro bei 1,3614 nach 1,3572 USD beim Richtkurs vom Freitag. In New York war der Euro gegen den US-Dollar zuletzt mit 1,3629 USD aus dem Handel gegangen.

[aus dem Morning Mail der Investkredit.] Vor Beginn des Treffens der Finanzminister der Euro-Zone ist der Euro am Montag erneut unter 1,36 Dollar gefallen. Sie verbilligte sich im Vergleich zum New Yorker Handelsschluss um rund einen halben US-Cent auf 1,3586 Dollar. Damit blieb der Euro in Reichweite seines am Freitag markierten 9-Monats-Tiefs von 1,3528 Dollar.

Daher müsse mit weiteren Kursverlusten des Euro gerechnet werden. Die Analysten von JP Morgan erwarteten vom Finanzminister-Treffen keine konkreten Entscheidungen über Hilfen für Griechenland. Angesichts der unklaren politischen Lage rieten sie dazu, vorerst im Dollar zu bleiben. Gegenüber dem Yen notierte der Euro bei 122,68 Yen. Der Dollar kostete 90,06 Yen.

An diesem Montag wollen die Finanzminister der Euro-Gruppe in Brüssel über den Plan zur Sanierung des hoch verschuldeten griechischen Staatshaushalts beraten. Am Dienstag sollen dann die Finanzminister des gesamten EU darüber entscheiden. Griechenland hat sich mit Zustimmung der EU drastische Sparmaßnahmen verordnet, um die Staatsverschuldung binnen drei Jahren von 12,7 auf die zulässigen 3 % zu drücken.

Der Schweizer Franken notierte bei rund 1,0756 Franken je Dollar und etwa 1,4655 Franken je Euro.

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