Europas Leitbörsen einheitlich im Plus

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Europas Leitbörsen einheitlich im Plus

 Euro-Stoxx-50 stieg 8,19 Einheiten oder 0,33% auf 2.514,25 Punkte.

Das am Vorabend verabschiedete neue Sparpaket Spaniens hat an den Finanzmärkten am Freitag für einen positiven Auftakt gesorgt. Die Leitbörsen in Europa haben im frühen Handel einheitlich mit Gewinnen tendiert. Um 09.55 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 7.332,76 Punkten, das entspricht einem Plus von 42,74 Einheiten oder 0,59 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 22,5 Einheiten oder 0,39 Prozent auf 5.801,88 Zähler. Der Euro-Stoxx-50 stieg 8,19 Einheiten oder 0,33 Prozent auf 2.514,25 Punkte.

Die spanische Regierung hatte am Donnerstag das strengste Sparbudget in der jüngeren Geschichte des Landes verabschiedet. Zum Wochenausklang steht das angeschlagene Euroland erneut im Blickfeld, es werden Zahlen zum Finanzbedarf des angeschlagenen Bankensektors erwartet. Die Zahlen sind Grundlage für Finanzhilfen seitens der europäischen Partnerländer Spaniens. Sie haben dem Land Hilfen von bis zu 100 Mrd. Euro zugesagt.

Im Verlauf des Handelstages könnte zudem noch eine Fülle an Konjunkturdaten für Impulse sorgen. Bereits vor Börsenauftakt standen die aktuellen Daten zu den Einzelhandelsumsätzen in Deutschland zur Veröffentlichung an. Nach einem Rückgang im Juli ist der Umsatz der deutschen Einzelhändler im August wieder leicht gestiegen. Neue Zahlen aus Frankreich fielen unterdessen weniger erfreulich aus. Frankreich steckt in der Stagnation fest: Im zweiten Quartal ist die zweitgrößte Euro-Wirtschaft im Quartalsvergleich abermals nicht gewachsen.

Unter den Einzelwerten kletterten Nokia im Frühhandel um 1,85 Prozent auf 2,088 Euro an die Spitze des Euro-Stoxx-50 und schlossen so an die deutlichen Vortagesgewinne an. Inditex, die am Vortag noch als schwächster Wert geschlossen hatten gewannen 1,51 Prozent auf 97,59 Euro.

Unter den Bankenwerten verbesserten sich Intesa SanPaolo um 1,23 Prozent auf 1,237 Euro und ING um 1,24 Prozent auf 6,426 Euro. Sowohl Banco Santander als auch BBVA starteten mit einem Aufschlag von einem Prozent auf 5,98 Euro respektive 6,29 Euro in den Handel. Die drei größten spanischen Banken Santander, BBVA und La Caixa haben nach Informationen der Zeitung "El Pais" den Banken-Stresstest bestanden.

Unter den wenigen Verlierern innerhalb des Euro-Stoxx-50 fanden sich Danone mit einem Minus von 0,69 Prozent auf 48,90 Euro. Die Titel des französischen Pharmakonzerns Sanofi verloren 0,54 Prozent auf 68,45 Euro.