Europas Leitbörsen eröffnen im Minus

Die Leitbörsen in Europa haben am Donnerstag im frühen Handel einheitlich mit Abschlägen tendiert. Der Euro-Stoxx-50 verlor 1,2 Prozent auf 2.420,35 Punkte. Börsianer verwiesen einhellig auf die am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Juni als Belastungsfaktor. In Europa dürfte die EZB für Interesse sorgen, wobei keine Zinsänderung erwartet werde.

Nach weiterhin schwachen US-Autoabsatzzahlen im Juni führten Autoaktien wie Volkswagen und Renault die Verliererliste im europäischen Leitindex an. Zudem senkten die Experten der Credit Suisse ihr Sektor-Rating von "Overweight" auf "Market Weight".

Rückläufige Rohstoff- und Ölpreise drückten zudem Schwergewichte wie TOTAL um 1,9 Prozent nach unten. Bei den Rohstoffaktien gehörten ArcelorMittal und Rio Tinto zu den größten Verlierern.

Positiver Ausbrecher waren Repsol-YPF, die sich an der Spitze des Index um 1,8 Prozent verteuerten. Der spanische Ölkonzern teilte mit, mehrere Angebote für sein Argentinien-Geschäft bekommen zu haben.