Europas Leitbörsen schließen uneinheitlich

Am Dienstag

Europas Leitbörsen schließen uneinheitlich

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Neuling im Euro-Stoxx-50 stärkster Wert.

Die europäischen Leitbörsen sind am Dienstag mit unterschiedlichen Ergebnissen aus dem Handel gegangen. Der Leitindex führender Werte in der Eurozone, der Euro-Stoxx-50, schloss 0,12 Prozent schwächer bei 2.964,86 Punkten. Der Frankfurter DAX stieg um 0,19 Prozent und der Londoner FT-SE-100 konnte 0,25 Prozent zulegen.

Der Handel stand heute ganz im Zeichen der Mittwoch anstehenden Zinsentscheidungen in Japan und den USA. Inzwischen scheinen die meisten Anleger nicht mehr mit einer Zinsanhebung durch die Federal Reserve zu rechnen. Daten zum US-Häusermarkt waren heute Nachmittag schlechter ausgefallen als erwartet. Abseits dessen kam es zu keinen relevanten Datenveröffentlichungen.

Die aktuelle Niedrigzinspolitik lastet auf den Bankenwerten. Der Sektor zeigte sich als zweitschwächster am heutigen Handelstag. Am schwachen Ende des Euro-Stoxx-50 standen damit die Papiere der Intesa Sanpaolo (minus 2,71 Prozent) und der Deutsche Bank (minus 3,80 Prozent).

Von sinkenden Ölpreisen gedrückt, präsentierte sich der Öl- und Gassektor. Die Aktien der Branchenvertreter Total (minus 0,54 Prozent) und Eni (minus 1,81 Prozent) waren ebenfalls auf der schwachen Seite des Eurozonen-Leitindex zu finden.

An der Spitze des Euro-Stoxx-50 schlossen die Anteilsscheine von Adidas mit einem Plus von 1,41 Prozent. Die Aktien des Sportartikelherstellers waren erst diese Woche in den Leitindex aufgenommen worden.

Nach einer Reihe von Verlusttagen tendierten die Rohstoffwerte an der Londoner Börse zum Großteil den zweiten Tag in Folge in der Gewinnzone und stützten den FT-SE-100. Randgold gewannen um 0,20 Prozent, Glencore um 0,25 Prozent und BHP Billiton um 0,98 Prozent. Johnson Matthey legten 1,93 Prozent zu, nachdem der Preis für Platin gestiegen war und belegten damit den drittbesten Platz im FT-SE-100.

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