Börse New York

Börsenjahr 2015

Gebremster Auftakt für US-Börsen

Dow Jones mit kleinem Plus von 0,06 Prozent.

Die New Yorker Börse hat am Freitag, dem ersten Handelstag im neuen Börsenjahr 2015, wenig verändert geschlossen. Enttäuschende Konjunkturdaten haben an der Wall Street für einen gebremsten Jahresstart gesorgt. Die Stimmung in der US-Industrie, gemessen am ISM-Index, hatte sich im Dezember unerwartet stark verschlechtert. Zudem waren die Bauausgaben im November überraschend gefallen.

Der Dow Jones Industrial Index legte hingegen moderat um 9,92 Punkte oder 0,06 Prozent auf 17.832,99 Einheiten zu. Im vergangenen Jahr 2014 hatte das bekannteste Börsenbarometer der Welt in Summe 7,5 Prozent gewonnen. Der S&P-500 Index fiel leicht um 0,70 Punkte oder 0,03 Prozent auf 2.058,20 Zähler. Der Nasdaq Composite Index schwächte sich um -9,24 Einheiten oder -0,20 Prozent auf 4.726,81 Zähler ab.

Analysten wollten die Stimmungseintrübung in der US-Wirtschaft nicht überbewerten. Auch grundsätzlich zeigten sich Experten zuversichtlich, dass die Börsenparty 2015 weitergehen dürfte. Eine wichtige Stütze für den Aktienmarkt ist die immer besser laufende Wirtschaft in den USA.

Eine Kursschwäche gab es vor allem im Technologiebereich zu sehen. Apple verbilligten sich um 0,95 Prozent und mussten damit ein Wochenminus von mehr als vier Prozent hinnehmen.

International Business Machines (IBM) erholten sich 1,01 Prozent. Die IBM-Papiere waren im Vorjahr zum zweiten Mal in Folge schwächster Dow-Wert mit einem Jahresverlust von 14 Prozent.

Am Dow-Ende hingegen büßten die Papiere von Home Depot 1,47 Prozent ein. Die Titel der Baumarktkette wiederum hatten im vergangenen Jahr zu den Favoriten gezählt.

Aktien von Hausbaufirmen litten unter den schwachen Immobiliendaten. So gabe D.R. Horton 1,30 Prozent und Lennar um 1,16 Prozent ab.

Unter den an der Nasdaq gelisteten Papieren stiegen die Aktien des Einzelhändlers für Küchen- und Haushaltsartikel Bed Bath & Beyond um 0,74 Prozent. Die Analysten des Investmenthauses Canaccord hätten unter anderem das nachhaltige Wachstum im Internetgeschäft gelobt und die Papiere nun zum Kauf empfohlen, sagte ein Händler.

Die Probleme mit defekten Zündschlössern verfolgen General Motors auch ins neue Jahr hinein. Der Autobauer hat der Zeitung "Detroit News" zufolge 92 000 weitere Wagen zurückgerufen. Wegen fehlerhafter Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die "Aus"-Position springen können, kämpft GM mit Massenrückrufen. Die Papiere gaben 0,20 Prozent nach.